Saalbach-Hinterglemm hatte in der 90er-Jahren schon schlechte finanzielle Erfahrungen mit einer Ski-Weltmeisterschaft gemacht. Diesmal ist das anders. Das eingesparte Geld, es geht um ein bis zwei Millionen Euro, soll für die Sanierung der Skisprungschanze in Bischofshofen genutzt werden.
Bald ist der Endbericht zur Ski-Weltmeisterschaft 2025 in Saalbach-Hinterglemm fixiert. Schon jetzt ist klar, dass die Veranstaltung mit weniger Geld ausgekommen ist, als ursprünglich angenommen – im Gegensatz zum Millionen-Grab bei der WM 1991. Statt der budgetierten 37,5 Millionen Euro – 15 davon aus der Landesförderung – werden sich die Gesamtkosten auf rund 33 bis 34 Millionen Euro belaufen.
Ein bis zwei Millionen Euro könnten so zurück ins Landesbudget fließen. „Diese Mittel werden wir zum Beispiel für die Sanierung der Schanzenanlage in Bischofshofen gut gebrauchen können“, so Landesrat Martin Zauner (FPÖ).
Landeschefin Karoline Edtstadler (ÖVP) betont die Nachhaltigkeit und den Mehrwert für die Bevölkerung, wie durch den Neubau des Bahnhofes in Maishofen oder den neuen Halbstundentakt der Buslinie 680. Außerdem seien keine „Infrastruktur-Leichen“, wie bei vergleichbaren Veranstaltungen, entstanden. Auch die Wirtschaft hat nach Angaben des Landes profitiert. So hatte die Veranstaltung eine Wertschöpfung von 34,7 Millionen Euro.
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