Seit 1949 sind die Remisenhallen in der Alpenstraße in Salzburg-Süd Heimat für die Obusse. Jetzt haben sie ausgedient, werden durch neue Hallen ersetzt und bekommen Zuwachs von weiteren Werkstätten. Am Montag fiel der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung der Werkstätten.
Bis zum Jahr 2031 investieren die Salzburg Linien rund 43 Millionen Euro in den neuen Betriebshof an der Alpenstraße. Im kommenden Mai wird es eine größere Linienreform beim Obus geben. In weiterer Folge wollen Landes- und Stadtpolitik auf zentralen Linien einen 7,5-Minuten-Takt anbieten. Dafür braucht es auch die entsprechenden Werkstätten.
„Die neuen Hallen sollen uns für die nächsten Jahrzehnte begleiten“, sagte Salzburg-Linien-Geschäftsführer Reinhard Gassner. In einem ersten Schritt wird eine neue Bereitstellungshalle errichtet. Dort finden künftig einfache Reparaturen, die tägliche Wartung und Instandhaltung statt. Zusätzlich entstehen zwei Waschstraßen und Lackieranlagen.
Platz für bis zu 160 Obusse
In weiterer Folge werden die bestehenden, mehr als 70 Jahre alten Hallen abgetragen und erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten können in der Remise bis zu 160 moderne Obusse gewartet und abgestellt werden. Aktuell haben die Salzburg Linien 129 Obusse im Einsatz.
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