Schwere Schäden

Trocknerbrand in Wohnhaus wurde zufällig entdeckt

Salzburg
20.10.2026 08:00

Nach einem Brand in einer Waschküche in Zell am See (Salzburg) zeigte sich am Montagabend langsam das ganze Ausmaß der Zerstörung. Klar ist, dass ein Wäschetrockner das Feuer ausgelöst hat. Entdeckt wurde es von Stadtmitarbeitern, wie Feuerwehrkommandant Rudolf Mayr der „Krone“ erzählte. Danach ging alles „ratzfatz“. 

„Die Hitzeentwicklung war sehr groß, es hat stark geraucht“, erzählt Rudolf Mayr, Stadtfeuerwehrkommandant in Zell am See. In einer Waschküche war hier am Montagvormittag ein Feuer ausgebrochen – die „Krone“ berichtete. Kurz nach dem Auslösen des Großalarms für Zell am See wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Maishofen alarmiert. „Es war rasch klar, dass wir mehr Leute mit Atemschutz benötigen werden.“

Aufgrund der großen Hitze war sogar eine Oberlichte bei einem Wohnraum des Hauses geborsten. Wie lange es bei der Alarmierung in der Waschküche schon gebrannt hatte, ist unklar. „Zwei Stadtmitarbeiter, die auch bei der Freiwilligen Feuerwehr sind, haben das zufällig entdeckt“, sagt Mayr. 

Aufräumarbeiten noch nicht begonnen
Insgesamt waren 41 Feuerwehrleute beim Brand im Einsatz – und mehr als drei Stunden lang beschäftigt. Wie es für die Bewohner jetzt weitergeht, lasse sich noch schwierig einschätzen, so der Kommandant: „Zuerst kommt noch ein Sachverständiger von der Versicherung. Dann kann mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.“

Eine Wohnung dürfte längere Zeit unbewohnbar bleiben. Für die restlichen Bewohner dürfte es nach erfolgter Reinigung wieder zurückgehen. „Wir sind natürlich alle Wohnungen durchgegangen. Details lassen sich derzeit noch nicht sagen“, sagt Mayr und ergänzt: „Zum Glück passieren solche Brände nicht oft.“

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