Wer kann sich vorstellen, wie Kranke und Verletzte im 19. Jahrhundert in Notfällen von Rettungskräften versorgt wurden? Genau das können Interessierte jetzt wieder im Rotkreuz-Museum in Tamsweg erleben – Überraschungen und Kuriositäten inklusive ...
Räderbahren waren für das Rote Kreuz schon im 19. Jahrhundert unverzichtbar, aber im Vergleich zu modernen Hilfsmitteln schwer, unhandlich und klobig. Dennoch finden sich diese Exponate – genauso wie viele weitere geschichtsträchtige Stücke – im Rotkreuz-Museum in der Tamsweg. Ihnen allen gemein ist, dass sie in der Vergangenheit Leben retteten.
Rotes Kreuz war schon zur Kaiserzeit im Einsatz
Nach Umbauarbeiten und einer Renovierung eröffnete das Rotkreuz-Museum jetzt wieder. Unter anderem wurden neue Böden verlegt eine Zwischenwand entfernt. In mehreren spannenden Zeitabschnitten seit Mitte des 19. Jahrhunderts – von der späten Kaiserzeit über den Ersten und Zweiten Weltkrieg bis zum Wiederaufbau – wurde hier die Geschichte des Roten Kreuzes dargestellt.
Was erwartet die Besucher dort noch? Neben der eindrucksvollen Räderbahre auch ein Lazarett, auf dem Verwundete in Krankenhäusern behandelt wurden – sowie ein alter Rollstuhl, aber auch alte Uniformen und vieles mehr ...
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