Der AfD-Politiker Tobias Rausch ist jetzt also frischgekürter Präsident des Landtags des deutschen Bundeslands Sachsen-Anhalt. Und er dürfte dieser Tage wohl schlaflose Nächte haben
Da hat ihm doch glatt ein in Bayern überaus prominent beheimateter Hersteller von Luxuslimousinen die Lieferung des schon länger bestellten neuen Dienstwagens relativ kurzfristig verweigert.
EINERSEITS steht es natürlich in einem freien Land mitten in Europa Herstellern gleich welchen Produkts – seien es nun Münchner Weißwürste oder eben auch Luxuslimousinen – frei, ihre Erzeugnisse wem auch immer zu verkaufen – oder eben auch nicht zu verkaufen.
ANDERERSEITS könnte man die Verweigerung des bayerischen Luxuslimousinen-Herstellers, dem wohlgemerkt demokratisch gewählten Landtagspräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt ein gewünschtes Dienstauto zu liefern, für doch einigermaßen übertrieben politisch korrekt halten.
Die gleiche weiß-blaue Nobelmarke findet sich nämlich zweifellos in den Fuhrparks zahlreicher Despoten und Autokraten quer über den ganzen Globus verteilt.
Verständlich ist diese Ängstlichkeit der Bayern vielleicht allerdings deshalb, da man in den dunklen Jahren des sogenannten „Tausendjährigen Reiches“ sogar verwandtschaftliche Beziehungen zu den Spitzen-Repräsentanten der damaligen Gewaltherrschaft hatte.
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