
Oft sprechen mich Menschen auf Gold und Silber an. Schließlich empfehle ich bereits seit den 2000er-Jahren konsequent, in diese Edelmetalle zu investieren. Am 29. 1. 2026 haben wir nach einer spektakulären Kursrallye neue historische Höchststände erlebt. Gold kletterte auf 5594,82 Dollar je Feinunze, Silber auf 121,64 Dollar. Danach ging es steil bergab. Gold verlor gegenüber seinem Höchststand rund ein Viertel an Wert, Silber etwa die Hälfte.
Wer deshalb lieber die Finger von Edelmetallen lässt, sollte genauer hinsehen. Wer vor zwei Jahren Gold gekauft hat, freut sich heute immer noch über mehr als 50% Wertzuwachs. Silber liegt sogar 80% im Plus. Wer vor drei Jahren eingestiegen ist, kann sich über ein Plus von 115% bei Gold und 150% bei Silber freuen. Und wer meinem Ratschlag vor vier Jahren gefolgt ist, hat mit Gold 150% Gewinn eingefahren, mit Silber gar über 200%.
De facto ist der langfristige Aufwärtstrend voll intakt. Kurskorrekturen sind ganz normal, kein Grund, sich nervös machen zu lassen, und ergeben eine günstige Nachkaufgelegenheit. Gleich mehrere Argumente sprechen dafür: die weltweit steigende Staatsverschuldung, die geopolitische Unsicherheit, der Vertrauensverlust in die Papierwährungen, das begrenzte Angebot und die starke Gold-Nachfrage der Zentralbanken.
Für mich bleiben Gold und Silber der beste Schutz vor Geldentwertung. An Glanz haben sie nichts verloren.
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