Keine Ausweichroute

Sanierung an neuralgischer Straße? Bitte warten!

Salzburg
16.10.2026 10:30

Einer der empfindlichsten Verkehrspunkte der Stadt Salzburg über den Müllner Hügel im Zentrum müsste eigentlich saniert werden. Doch wegen der Neutor-Sperre wurde dies bis auf Weiteres verschoben. Es gibt keine Ausweichalternative.

Mit Stau, Öffi-Verspätungen und haufenweise Ärger müssen sich die Salzburger seit der Neutor-Sperre Mitte September herumschlagen. Die Festspiel-Baustelle führte bekanntlich dazu, dass der gesamte öffentliche Verkehr der linken Altstadtseite über den Müllner Hügel umgeleitet wird.

Dort fahren nun an Stoßzeiten bis zu 60 Busse pro Stunde. Seither ist die Müllner Hauptstraße eine der empfindlichsten Verkehrspunkte der Stadt. Die Fahrbahn ist so schmal, dass sich an mehreren Stellen der Gegenverkehr für Buslinien nicht ausgeht. Schon in der ersten Woche der Neutor-Sperre berichtete die „Krone“ über den Unfall zweier Busse. Während sich also Öffi, Anrainer-Pkw und verirrte Autolenker auf dem befahrenen Hügel stauen, hätte die Fahrbahn eigentlich dieses Jahr generalsaniert werden müssen.

Da es aber keine alternative Ausweichroute zur Neutor-Sperre gibt, wurde die geplante Sanierung auf der Müllner Hauptstraße zwischen Gaswerkgasse und Augustinergasse laut der Stadt auf unbestimmte Zeit verschoben. Wann stattdessen saniert werde, wisse man auf „Krone“-Anfrage zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Auch weitere Sanierungsprojekte der Stadt mussten der Festspiel-Baustelle weichen.

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