Das Budget für die Wohnbauförderung bleibt in den Jahren 2027 und 2028 konstant. Davon sollen aber mehr Salzburger etwas haben. Einer Idee der Arbeiterkammer, wie man mehr geförderte Mietwohnungen bauen könnte, erteilt Wohnbau-Landesrat Martin Zauner (FPÖ) eine Absage.
Wohnbau-Landesrat Martin Zauner (FPÖ) darf sich über mehr Geld freuen. Noch heuer gibt es für die Wohnbauförderung 21 Millionen Euro, weil es beim Budget für das laufende Jahr 2026 besser läuft als angenommen. Rund 16 Millionen Euro davon gehen in Projekte im geförderten Mietwohnbau. Unter anderem sind drei Projekte in Grödig und eines in St. Veit im Pongau geplant.
Auch für die Eigentumsförderung gibt es noch einmal einen Nachschlag. Aufgrund des großen Andrangs ging dem Land während des Jahres das Geld dafür aus. Mit den zusätzlichen Mitteln wird die Förderung im November wieder geöffnet. Im kommenden Jahr werden die Fördersätze geändert. „Die Zielrichtung ist, dass wir mehr Fälle bedienen können“, sagt Zauner.
Für eine dann größere Zahl an Salzburgern gibt es dafür weniger Geld. Eine oder zwei Personen bekamen bisher 52.000 Euro, künftig werden es 44.000 Euro sein. Auch bei den geförderten Mietwohnungen will das Land eine Spur mehr erreichen.
Absage an höhere Abgabe für mehr Wohnungen
Bisher – inklusive heuer – waren es jeweils 600 Wohnungen, die pro Jahr gefördert wurden. Mit dem diese Woche fixierten Doppelbudget der Landesregierung plant Zauner für 2027 und 2028 mit jeweils 650 Wohnungen.
Die Arbeiterkammer fordert in einem Beschluss eine Erhöhung auf 1000 Wohnungen jährlich und schlägt dafür auch eine Erhöhung des Wohnbauförderungsbeitrags vor, den jeder Salzburger Beschäftigte zahlen muss. Zauner lehnt das ab, man wolle keine neuen Abgaben. „Wir kommen damit aus. Nur weil mehr Geld budgetiert wird, heißt das nicht, dass automatisch mehr gebaut wird“, meint er.
Die Sanierungsförderung, die wegen zu großem Andrang ebenfalls vorzeitig beendet wurde, wird gestrichen. Erst diese Woche hat die Bundesregierung eine solche vorgestellt. Schwarz-Blau will eine Doppelförderung vermeiden. „Es ist auch die Frage, ob es wirklich treffsicher ist, Eigentümern die Sanierung ihrer Einfamilienhäuser zu fördern“, sagt Zauner.
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