Wenn Heinz B. gewusst hätte, was da an Kosten auf ihn zukommt, hätte er auf seine Kopfhörer verzichtet. Der Betrag, den er für die Lieferung zahlen sollte, überstieg den Wert der Airpods um einiges.
Als er von seinem Ägypten-Urlaub zurückkam, bemerkte Heinz B., dass er seine kabellosen Kopfhörer samt Ladestecker fürs Handy im Hotel in Marsa Alam vergessen hatte. Nach langem Hin und Her schickte das Hotel schließlich die Gegenstände via UPS nach Österreich – Lieferkosten: 100 Euro. Doch dabei blieb es leider nicht.
Vorgehensweise unverständlich
Für die Einfuhrgebühr verrechnete die Versandfirma zusätzlich knapp 30 Euro, für die Einlagerung knapp 50 Euro. Was den Wert der vor zwei Jahren gekauften Waren ordentlich überstieg. Für den Niederösterreicher war die Vorgehensweise völlig unverständlich und er wandte sich an die Ombudsfrau. „Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich auf die Rücksendung sicher verzichtet.“
UPS erklärte uns, dass man die Einfuhrabgaben lediglich weiterverrechnet habe. Aus Kulanz biete man Herrn B. eine Gutschrift an. Man werde die ursprüngliche Vorgehensweise in dem Fall noch einmal prüfen.
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