Trotz der kürzlich erfolgten Übernahme durch einen US-Konzern bleibt das Tech-Unternehmen Photeon dem Standort Vorarlberg treu. Mehr noch: Am Firmensitz im CAMPUS V in Dornbirn werden in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro investiert.
Das Dornbirner Unternehmen Photeon entwickelt Mikrochips für internationale Weltmarktführer aus der Automobilindustrie, Industrie und Medizintechnik. Jetzt erweitert der Technologiespezialist seinen Hauptsitz am CAMPUS V in Dornbirn und setzt damit ein klares Zeichen für den Standort Vorarlberg. Dieses Bekenntnis ist umso erfreulicher, als dass das Unternehmen erst im Juli vom US-amerikanischen Halbleiterhersteller GlobalFoundries übernommen wurde.
Photeon vergrößert seine Flächen auf über 1200 Quadratmeter und plant in den kommenden drei Jahren Investitionen von mehreren Millionen Euro in Zukunftstechnologien.
Von Dornbirn in die ganze Welt
Photeon gehört weltweit zu den Spezialisten für die Entwicklung maßgeschneiderter Mikrochips. Zuletzt sorgte das Unternehmen mit einer Entwicklung für das Energiemanagement von KI-Rechenzentren international für Aufmerksamkeit. Ein Bereich, der angesichts des weltweit steigenden Energiebedarfs von künstlicher Intelligenz immer wichtiger wird. „Wir entwickeln in Dornbirn Technologien für Kunden auf der ganzen Welt. Dafür brauchen wir ein Umfeld, das Innovation ermöglicht und langfristige Perspektiven bietet. Beides finden wir am CAMPUS V“, erklärt Photeon-CEO Thomas Lorünser.
Wir entwickeln in Dornbirn Technologien für Kunden auf der ganzen Welt.
Thomas Lorünser, CEO von Photeon
Zusätzliche Aufwertung für den CAMPUS V
Mit der Erweiterung von Photeon gewinnt der CAMPUS V als Technologie-Hotspot weiter an Bedeutung. Bereits heute vereint er über 70 innovative Unternehmen und Institutionen mit rund 670 Mitarbeitenden sowie etwa 1600 Studierenden. Die unmittelbare Nähe zur Fachhochschule Vorarlberg ermöglicht die Verbindung von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft an einem Ort. Der CAMPUS V wird getragen von der PRISMA-Unternehmensgruppe, der Stadt Dornbirn und dem Land Vorarlberg sowie der FH Vorarlberg.
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