Schauspielerin Amanda Seyfried hat einen Entschluss gefasst. Sie möchte momentan keine Sexszenen mehr spielen. Sie lehnte sogar eine Serie ab, in der sie laut eigener Aussage „ständig Sex haben müsste“. Ihr Entschluss hat zum größten Teil mit ihrer Rolle als Mutter zu tun.
In einer Gesprächsrunde beim Hamptons International Film Festival erklärte Amanda Seyfried, dass sie Sexszenen früher sogar lustig oder aufregend fand. Heute empfindet sie es als seltsam, romantische Gefühle mit Menschen darstellen zu müssen, für die sie privat nicht so empfindet.
Unwohlsein bei Fremden
Sie fühle sich inzwischen unwohl dabei, für eine Rolle mit einem fremden Schauspielkollegen intim zu werden. Sie lehnte deshalb sogar eine Serienrolle ab, in der sie sehr häufig Sexszenen hätte spielen müssen. In der Gesprächsrunde sagte sei: „Ich habe bei einer Serie abgesagt, in der ich ständig Sex haben müsste – wegen des Sexes. Es ist mir egal, mit wem. Ich möchte das nicht machen. Ich fühle mich damit unwohl. Im Moment habe ich einfach keine Lust darauf.“
Kinder schauen zu
Was Amandas Beschluss aber noch viel mehr beeinflusst als fremde Kollegen, sind ihre Kinder. Denn ihre beiden Kinder Nina und Thomas Jr., die sie mit ihrem Ex-Mann Thomas Sadoski hat, seien in der Zwischenzeit so alt, dass sie Mamas Arbeit bewusster wahrnehmen.
Ihre Rolle als Vorbild sei ihr sehr wichtig, daher ist sie der Meinung, Sexszenen hätten in ihrer Karriere aktuell nichts zu suchen. In der Gesprächsrunde sagte sie: „Meine Kinder schauen zu und achten auf mich!“
Früher Angst um Job
Seyfried erzählt in der Gesprächsrunde rückblickend, dass sie sich mit 19 Jahren bei freizügigen Szenen teilweise unwohl fühlte, aber Angst hatte, ihren Job zu verlieren, wenn sie sich weigerte. Heute möchte sie selbstbewusster für ihre Bedürfnisse einstehen.
Seyfried hatte durchaus Auftritte in Filmen mit intimen Szenen. Im Film „Chloe“ spielt sie ein verführerisches Edelcallgirl. Ihr größten Erfolg feierte sie aber mit der Rolle der Sophie in „Mamma Mia“ und „Mamma Mia 2“.
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