Huch! Ist Amanda Seyfried etwa auch im echten Leben ein wahres „Mean Girl“? Bei den Golden Globes am Sonntagabend ging die Schauspielerin jedenfalls gleich zweimal leer aus – und ihre Reaktion sprach Bände!
Des einen Freud, des anderen Leid – so oder so ähnlich könnte man den Golden-Globes-Abend für Amanda Seyfried wohl zusammenfassen. Die Schauspielerin war nämlich zweimal nominiert und ging leider auch gleich zweimal leer aus.
Doppelte Enttäuschung
Doppelt bitter! Und die Enttäuschung konnte Seyfried an diesem so glamourösen Abend auch einfach nicht verbergen. Denn schon ihre Reaktion, als Rose Byrne als Gewinnerin in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical“ aufgerufen wurde, sorgte für Aufsehen.
Die 40-Jährige, die für ihre Rolle in „The Testament of Ann Lee“ nominiert war, schaffte es kaum, sich zu einem Lächeln durchzuringen, entschied sich nach einem angespannten Moment dann doch dazu, zu applaudieren und aufzustehen.
Auf Twitter wurden die Reaktionen von Amanda Seyfried bereits fleißig geteilt:
Und dann gleich die nächste Breitseite für Seyfried: Auch in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie“ hatte die ehemalige „Mean Girls“-Darstellerin nämlich das Nachsehen. Und fast schien es so, als rechne Seyfried damit, dass ihr der Preis erneut vor der Nase weggeschnappt wurde.
Denn eine Szene, die im Netz in der Award-Nacht schon etliche Male geteilt wurde, zeigt, wie Seyfried mit einem etwas angesäuertem Gesichtsausdruck klatscht, noch bevor die Siegerin bekannt gegeben wird. Tatsächlich wurde schlussendlich nicht Seyfried, die mit ihrer „Long Birght River“-Rolle ins Rennen ging, sondern Michelle Williams ausgezeichnet.
Auch Amanda Seyfrieds zweite Niederlage sorgte im Netz für Wirbel:
Die Reaktion auf die Verkündung wirkte ebenfalls ein wenig verstörend: Fast wirkte es so, als spotte Seyfried frech über die an diesem Abend nicht anwesende Williams. Eine Reaktion, die den Zuschauern der Preisgala natürlich nicht verborgen blieb!
Auf Social Media sorgten die Szenen daher auch für jede Menge Wirbel – und geteilte Meinungen! Denn während die einen Seyfried dafür lobten, mit der unangenehmen Situation so ironisch wie möglich umgegangen zu sein und sie als „Lieblingsverliererin“ feierten, schimpften die anderen, die Hollywood-Beauty sei schlichtweg nicht souverän auf ihre Niederlagen reagiert habe.
Fake-Jubel kommt aus der Mode
Körpersprache-Expertin Judi James erklärte unterdessen im Gespräch mit der „Daily Mail“, dass es „zwei völlig unterschiedliche Arten“ gebe, „auf eine verlorene Auszeichnung zu reagieren, wenn man weiß, dass man im Splitscreen zu sehen ist“. So setze die „altmodische Variante“ darauf, „übertriebene Freudengesten mit übertriebener Körpersprache zu inszenieren und so zu tun, als hätten sie gerade gewonnen“.
In den letzten Jahren hätten die Stars jedoch vermehrt auf Humor gesetzt und nicht auf Fake-Emotionen, weiß James. „Ehrlichere Emotionen einer Niederlage“ werden mittlerweile gerne „als eine Art Witz“ dargestellt. „Promis zeigen heutzutage oft eher Anzeichen von komischer Verärgerung oder Wut über eine Niederlage, anstatt Freude vorzutäuschen.“
„Kein aufgesetztes Lächeln“
Laut James wirkte Seyfrieds mittlerweile viral gegangene Grimasse zudem eher spielerisch als wirklich verärgert. „Amandas Gesichtsausdruck hier deutet darauf hin, dass sie mit der komischen Grimasse einen Scherz gemacht hat“, sagte sie.
Und weiter: „Anders als die anderen Teilnehmerinnen im Splitscreen setzte sie kein aufgesetztes Lächeln auf, sondern senkte den Blick, bevor der Gewinner verkündet wurde. Dies deutete darauf hin, dass sie nicht vorhatte, auf gespielten Jubel zu setzen.“ Gleichzeitig sei laut James zu erkennen, dass Seyfried dieser Moment sehr wichtig gewesen sei.
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