Wegen Sicherheitstests ist die Oströhre des Pfändertunnels bis zum 16. Oktober durchgehend gesperrt, zudem wird auch die Weströhre in zwei Nächten nicht befahrbar sein. Autofahrer müssen folglich mit Staus und Verzögerungen rechnen.
Das könnte mühsam werden, im Raum Bregenz dürfte es dieser Tage zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Die Oströhre des Pfändertunnels ist seit Montagmorgen komplett gesperrt, erst am Freitag um Mitternacht wird sie wieder freigegeben. Bis dahin wird der gesamte Verkehr durch die Weströhre rollen. Dort steht dann nur eine Spur pro Richtung zur Verfügung, weshalb gerade zu den Stoßzeiten mit Staus zu rechnen ist.
Totalsperren in zwei Nächten
Zusätzlich zu der durchgehenden Teilsperre wird der Tunnel in zwei Nächten komplett für alle Fahrzeuge gesperrt. Das betrifft die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (15. Oktober) sowie die darauffolgende Nacht auf Freitag (16. Oktober). Diese Totalsperren dauern jeweils von 21 Uhr abends bis 6 Uhr am Morgen. Die Umleitung erfolgt in diesen Zeiträumen über das Stadtgebiet von Bregenz.
Wichtige behördliche Prüfungen
Hauptgrund für die Sperren sind behördlich vorgeschriebene Überprüfungen der neuen Sicherheitseinrichtungen. Zwar ist die umfassende Sanierung der Oströhre so gut wie abgeschlossen, vor der endgültigen Freigabe müssen aber alle Systeme nachweislich einwandfrei funktionieren. Laut ASFINAG sei es unmöglich, die Tests bei laufendem Verkehr durchzuführen, da einzelne Sicherheitssysteme nicht vollständig zur Verfügung stehen werden.
Letzte Nachtarbeiten ab Montag
Die gute Nachricht: Bald wird der Verkehr wieder ohne Einschränkungen durch beide Röhren fließen. Ab Montag (19. Oktober) werden noch die finalen Arbeiten an der Oströhre in Angriff genommen, was wiederum Nachtsperren notwendig macht. An den Wochenenden sind allerdings beide Röhren durchgehend befahrbar. Spätestens bis zum 24. Oktober sollten alle Bauarbeiten endgültig abgeschlossen sein.
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