Die burgenländische Gemeinderatswahl 2027 wirft ihre Schatten voraus. Für die ÖVP stehen dabei die Gemeinden und ihre Kandidaten im Fokus, und nichts anderes, sagt Landesparteichef Christoph Zarits.
Bei der Gemeinderatswahl 2027 im Burgenland wählen die Bürger die Mitglieder des Gemeinderates ihrer Kommune und den Bürgermeister. Die ÖVP hat bereits mit den Vorbereitungen dafür begonnen. Landesparteiobmann Christoph Zarits tourt derzeit durch die Bezirke und präsentiert den Gemeindeparteien den Fahrplan für die kommenden Monate. „171 Gemeinden haben unterschiedliche Anliegen und brauchen eigene Antworten“, sagt er. Jede Gemeinde müsse daher ihren eigenen Weg gehen: „Die Menschen vor Ort wissen am besten, was ihre Gemeinde braucht.“
Die Gemeindeparteien sollen daher selbst entscheiden, mit welchen Themen, Kandidaten und Ideen sie antreten. Damit setzt die ÖVP bewusst einen anderen Schwerpunkt als die SPÖ: „Landesparteivorsitzender Hans Peter Doskozil würde am liebsten selbst Bürgermeister aller 171 Gemeinden sein“, meint Zarits. Der Zugang der ÖVP sei ein anderer: „Unsere Teams vor Ort haben freie Hand und wir stärken ihnen den Rücken. Entscheidend ist, was der Gemeinde hilft, und nicht, was in den Parteizentralen in Eisenstadt vorgegeben wird.“
Wer trägt Verantwortung?
Damit die lokalen Wahlkämpfer nicht auf sich allein gestellt sind, wird jeder Gemeinde ein „Wahlhelfer“ zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um eine Mappe, die die Teams durch die Vorbereitungen bis zur Wahl begleitet. Zusätzlich gibt es Beratungen, Schulungen und praktische Hilfe. „Wir unterstützen die Kommunen, ohne ihnen etwas vorzuschrieben“, sagt Zarits.
Auch an die Burgenländer richtet er einen klaren Appell: „Machen Sie sich vor Ort ein Bild: Wer hilft, wenn es darauf ankommt? Wer übernimmt Verantwortung im Verein, bei Kulturveranstaltungen oder im Ehrenamt? Sehr oft sind es Funktionäre der ÖVP, die anpacken und für andere da sind.“ Diese Haltung sei essenziell für eine Politik, die nahe bei den Menschen ist und Verantwortung nicht nur verspricht, sondern auch übernimmt: „Gemeinderatswahlen sind keine Landes- oder Bundeswahlen. Es geht um die Anliegen vor unserer Haustür und um Menschen, die sich darum kümmern.“
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