Bei einer viertägigen Schwerpunktkontrolle der Vorarlberger Polizei musste den Lenkern von 22 Lastern die Weiterfahrt untersagt werden. Zum Teil waren die Mängel an den Gefährten derart massiv, dass Gefahr in Verzug bestand.
Die Vorarlberger Polizei hat innerhalb von vier Tagen 22 desolaten Schwerfahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, eine Weiterfahrt wurde nicht gestattet. Bei der Kontrollaktion wurden 47 Fahrzeuge einer Inspektion unterzogen, 22 davon fielen durch. Alles in allem wurden 57 schwere und 69 Mängel mit Gefahr in Verzug festgestellt. Es wurden 103 Anzeigen hinsichtlich der Lenk- und Ruhezeitverordnung sowie 25 Verwaltungsanzeigen erstattet. Zudem wurden 38 vorläufige Sicherheitsleistungen eingehoben.
Die Polizei kontrollierte im Zeitraum von 5. bis 8. Oktober. Als „Negativausreißer“ führte die Exekutive ein in Litauen zugelassenes Sattelkraftfahrzeug an, bei dem sich die komplette Lauffläche vom Reifen gelöst hatte. Vier Reifen waren komplett abgefahren. Bei einem in Polen zugelassenen Lkw wies lediglich eine der drei Anhängerachsen Bremswirkung auf. Einem marokkanischen Sattelzugfahrzeug musste die Weiterfahrt wegen gänzlich ausgeschlagener Lenkgelenke untersagt werden. Nach entsprechenden Reparaturarbeiten setzten sämtliche Fahrzeuge ihre Fahrt fort.
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