Die Tiroler Spedition Aichner hat seit einiger Zeit einen Elektro-Lkw mit 500 Kilometern Reichweite im Fuhrpark. Im „Krone“-Interview spricht der Firmenchef über Erfahrungen und was ihn am meisten beim Transitthema ärgert.
„Krone“: Herr Aichner, ihr Lkw an der Ladesäule eines Supermarkt-Parkplatzes zog einige neugierige Blicke auf sich. Seit wann haben Sie ihn im Einsatz? Welche Erfahrungen haben Sie damit bis jetzt?
Daniel Aichner: Wir haben ihn seit etwa Mitte letzten Jahres. Er war zu dieser Zeit Stand der Technik. Es kommen ja gefühlt wöchentlich neue E-Lkw von chinesischen, aber auch von deutschen Herstellern. Dieses Modell hat rund 450 bis 500 Kilometer Reichweite. Das ist schon sehr alltagstauglich. Trotzdem ist es aufgrund der Ladeinfrastruktur noch sehr schwierig, ihn im Alltagsbetrieb einzusetzen. Und man muss auch ehrlich sagen, eine gewisse Abneigung der Fahrer ist auch noch da.
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