Erfreuliche Bilanz

Die Sommerschule wurde heuer kaum geschwänzt

Oberösterreich
07.10.2026 19:00

War die erstmals für Kinder aus Deutschförderklassen verpflichtende Sommerschule ein Erfolg oder ein Flop? Das Bildungsministerium gab bekannt, dass bundesweit 60.400 Schüler teilnahmen. 15.600 waren dazu verpflichtet, 1133 Schwänzer wurden angezeigt – also rund sieben Prozent.  Die Bilanz in Oberösterreich zeigt: Bei 7955 Teilnehmern gab es insgesamt nur 229 Anzeigen. 

Die meisten Pflichtverletzungen gab es in Wien, gefolgt von Oberösterreich und der Steiermark. Wir fragten bei der Bildungsdirektion OÖ nach, wie es in dem Bundesland konkret aussah.

Die Antwort: An der diesjährigen Sommerschule nahmen hierzulande insgesamt 7955 Schülerinnen und Schüler an 130 Standorten teil. Für 2405 Kinder war sie verpflichtend. Insgesamt wurden 229 Schulpflichtverletzungen zur Anzeige gebracht – das sind keine drei Prozent.

Auch interessant: Laut Bildungsdirektion schwänzten nicht nur Deutschförderkinder, sondern es kamen auch solche nicht, die sich freiwillig anmelden ließen. Aber: „Schulpflicht bleibt Schulpflicht, auch in der Sommerschule.“

Kein freiwilliges Ferienangebot
Die Anmeldung ist eine Verpflichtung zur Teilnahme. Die Sommerschule ist kein freiwilliges Ferienangebot, sondern Unterricht“, erklärt Bildungsdirektor Alfred Klampfer. Die Strafen betragen zwischen 110 und 440 Euro. Für die Strafbemessung sind die Bezirksbehörden zuständig. 

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