Drastische Maßnahmen

Seit Hitzewelle kämpft Gemeinde mit Wasserengpass

Kärnten
08.10.2026 13:00

Die Wasserknappheit in Bad St. Leonhard in Kärnten ist noch immer ein Problem. Mittlerweile muss die Nachbargemeinde mit Wasser aushelfen. Friedhöfe dürfen nicht bewässert werden.

„Der Wasserverbrauch ist einfach höher als das Wasser, das nachkommt“, sagt Bürgermeister Dieter Dohr. Und genau aus diesem Grund müsse die Gemeinde auch weiterhin zu drastischen Maßnahmen greifen. Denn nicht nur die Bevölkerung ist zum Wassersparen aufgerufen. Die Gemeinde selbst verbot das Bewässern zweier Friedhöfe. „Wir haben uns diesbezüglich mit der Kirche abgesprochen – es geht leider nicht anders“, sagt der Gemeindechef im Gespräch mit der „Krone“.

Wasser wird aus anderer Gemeinde geholt
Doch die Kommune erhält Unterstützung: „Wir haben einen speziellen Trinkwasser-Lkw, der 25 Kubikmeter Wasser transportieren kann. Damit holen wir täglich Wasser aus der Nachbargemeinde, um unsere Hochbehälter auffüllen zu können.“

Trotz der Hilfe möchte Dohr auf den bewussten Umgang mit Wasser aufmerksam machen. Vonseiten der Gemeinde werden auch Maßnahmen gesetzt und die Wasserrohre regelmäßig kontrolliert – damit auch kein einziger Tropfen ungenützt ins Erdreich versickert.

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Der Wasserverbrauch ist einfach höher als das Wasser, das nachkommt.

Bürgermeister Dieter Dohr

Auch in die Erneuerung der Leitungen soll investiert werden. „Wir haben dafür eine halbe Millionen Euro eingeplant“, erklärt der Bürgermeister. Aber trotz der geplanten Investitionen hofft die Gemeinde dringend auf Regen. Anderenfalls würden noch drastischere Maßnahmen drohen.

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