Die Bauarbeiten auf Wiens Prachtstraße sind am Schottenring gestartet. Mehrere Etappen machen die wichtige Verkehrsader jetzt zu einer jahrelangen Dauerbaustelle.
Für Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) ist es „das Leuchtturmprojekt“ der rot-pinken Rathauskoalition schlechthin: der Umbau der Ringstraße. Montagfrüh erfolgte mit dem Spatenstich der offizielle Startschuss dafür. Den Auftakt für die Umgestaltung macht der rund 700 Meter lange Schottenring auf der Innenseite, also zwischen den U-Bahn-Stationen Schottentor und Schottenring. Die bisherigen Nebenfahrbahnen werden zur sandfarbigen „Rad-Allee“. Farblich angelehnt an die ursprüngliche Gestaltung der Straße. Damals waren das allerdings die Reitzonen. Geritten werden darf hier künftig trotzdem nicht.
Die schattigen Alleen gehören hier künftig allein den Fußgängern. Weniger werden jedenfalls die Parkplätze, da die Nebenfahrbahnen für Autos großteils gesperrt werden. Die Spuren auf der Hauptfahrbahn bleiben hingegen unverändert bestehen.“Mit der Umgestaltung der Nebenfahrbahnen und seitlichen Alleen schaffen klare Verhältnisse entlang der Ringstraße“, freut sich Sima. Flankiert von Neos Wien-Klubobfrau Selma Arapovic und SPÖ Wien-Klubchef Josef Taucher.
Nach den Arbeiten am Schottenring folgen dann noch vier weitere Bauphasen. Die zweite wird Universitätsring und Schubert-, Stuben- und Parkring umfassen. „Man wird die Bauarbeiten merken“, so Sima. Vorerst nicht geplant ist eine Neugestaltung im Bereich des Kais am Donaukanal. Kosten für die erste Etappe: 5,7 Millionen Euro. Wie hoch die Gesamtkosten sind, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Der Ringradweg ist eine der am stärksten befahrenen Radrouten der Stadt, auf der im Jahr 2024 etwa am Opernring 1,77 Millionen Radfahrer gezählt wurden. Ende 2030 und somit bereits in der nächsten Legislaturperiode sollen die Arbeiten dann fertig sein.
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