FPÖ-Treff in Hartberg

Kickl: „Bei SPÖ geht es zu wie bei den Kannibalen“

Steiermark
04.10.2026 13:51

Bei Grillhendl und Bier war Sonntagmittag im Hartberger Oktoberfestzelt für den selbsternannten „Volkskanzler“ alles angerichtet: Mit dem aktuellen Führungsstreit hatten die Sozialdemokraten Herbert Kickl einen politischen Leckerbissen serviert. Und so „verspeiste“ er rhetorisch Andreas Babler, Gerhard Zeiler und Co. regelrecht: „Der Kreisky rotiert im Grab!“

Fahnenschwenken, Lederhose und deftige Worte in der Oststeiermark: Während Österreichs Genossen Richtung Krisensitzung in Wien unterwegs waren, pilgerten die Freiheitlichen am Sonntag nach Hartberg, wo sie beim Oktoberfest ihren traditionellen Frühschoppen zelebrierten.

Für Bundeschef Herbert Kickl waren die roten Turbulenzen wie ein aufgelegter Elfmeter, er arbeitete sich an der „Selbsthilfegruppe namens Sozialdemokratie“ regelrecht ab: „Bei der SPÖ geht‘s zu wie bei den Kannibalen. Jeder will den anderen in den Kochtopf stecken. Die, die Parteichef sein wollen, will keiner, und die, die immer alles besser wissen, trauen sich nicht.“

Kickl und Kunasek beim Einzug ins Hartberger Oktoberfestzelt.
Kickl und Kunasek beim Einzug ins Hartberger Oktoberfestzelt.(Bild: Christian Jauschowetz)

Es gebe ein Duell zwischen dem „linken Andi“ und dem „stinkreichen Zeiler“, ätzte der FPÖ-Chef: „Die Kommunisten streiten mit den Kapitalisten, wer der bessere Sozialist ist.“ Bruno Kreisky rotiere im Grab, weil aus dem „Sozialismus Opportunismus“ geworden sei: „Game over!“

Bei Bier und Grillhendl bekam freilich auch ÖVP-Kanzler Christian Stocker sein Fett ab. Er sei die „größte Schlaftablette“, spottete Kickl unter tosendem Applaus, habe „kein Herz, kein Gefühl und keine Wähler“.

Viel Applaus für FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek.
Viel Applaus für FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek.(Bild: Christian Jauschowetz)

„Pfiat di und alles Gute!“
Rhetorisch wesentlich gemäßigter ging es dagegen Mario Kunasek (Kickl: „die blaue steirische Eiche“) an, lobte die Zusammenarbeit mit der ÖVP in der Steiermark: „Es funktioniert deshalb, weil die meisten Schwarzen gesehen haben: Der Wählerwille ist zu akzeptieren.“ Kritik übte der steirische Landeshauptmann dagegen an Islamisten und dem politischen Islam: „Da braucht es eine klare Sprache. Wenn einer unsere Werte nicht akzeptiert und die islamistische Werteordnung über unsere stellt, ist er bei uns falsch. Pfiat di und alles Gute!“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Steiermark
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung