Das Mobilitätsangebot für ländliche Regionen wird in Kärnten erweitert. Jährlich steckt das Land drei Millionen Euro in neue Mikro-ÖV-Angebote, damit der Umstieg auf Öffis erleichtert wird.
Egal, wie umweltfreundlich oder sogar günstig öffentliche Verkehrsmittel auch sein mögen – wenn es nur sporadische Angebote gibt, bleibt das eigene Auto einfach die beste Wahl.
Damit möglichst viele von Koralmbahn und Co. profitieren, investiert das Land Kärnten besonders in sogenannte „Mikro-ÖV“-Angebote, die ländliche Regionen an das zentrale Verkehrsnetz anbinden. „Ein attraktiver öffentlicher Verkehr endet nicht an der nächsten Bahn- oder Bushaltestelle“, betont Landesrat Sebastian Schuschnig.
Ergänzung für bestehendes Angebot
Und so gibt es in 97 Kärntner Gemeinden ein Mikro-ÖV-System. „Erst kürzlich haben in der Region Völkermarkt, im Oberen Drautal, im Zollfeld und Umgebung, im Lavanttal sowie im Bezirk Spittal weitere Mikro-ÖV-Angebote Fahrt aufgenommen“, so Schuschnig. „Diese Systeme ersetzen nicht Bus und Bahn, sondern ergänzen den bestehenden öffentlichen Verkehr dort, wo flexible Lösungen gebraucht werden.“
Jährlich stehen drei Millionen Euro für den weiteren Ausbau zur Verfügung. „Damit unterstützen wir Gemeinden, bestehende Systeme weiterzuentwickeln oder neue Angebote einzuführen“, erklärt Schuschnig.
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