Nach dem bewaffneten Raub im MAK steht nun fest: Das Museum hat laut einem externen Gutachten alles richtig gemacht. Weder bei der Sicherheit noch während der Tat oder beim Krisenmanagement seien Fehler passiert.
„Glanzstücke“ hieß die Ausstellung, wegen der sich am 27. August gegen 14 Uhr 104 Personen im Museum für Angewandte Kunst (MAK) am Wiener Stubenring befanden. Dann stürmten zwei Männer das Museum, zertrümmerten mit einem Hammer eine Vitrine und entwendeten ein Diamant-Collier von Van Cleef & Arpels. Der Millionen-Raub sorgte für Wirbel in der Kunstszene.
Alle Standards und Normen wurden eingehalten
Und warf die Frage auf, warum es so leicht möglich gewesen war, an die Preziosen zu gelangen. „So einfach war das nicht“, betont nun jedoch Generaldirektorin Lilli Hollein gegenüber der APA. Man habe ein externes Gutachten beauftragt, das dem MAK bescheinigt, alles richtig gemacht zu haben. Alle Standards und Normen wurden eingehalten – etwa 185 Kameras und Sicherheitsglas.
Personenschutz gehe vor Objektschutz, so Hollein. Bei den noch flüchtigen, „wirklich brutalen Räubern“ wollte man eine unmittelbare Konfrontation und Panik verhindern. Hollein: „Es gibt kein Objekt, dessen Wert höher ist als der eines Menschen!“
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