Viel Verkehr, eine Engstelle und dann auch noch eine unübersichtliche Kurve – der Schulweg in Maria Rojach in Kärnten ist ein gefährlicher Spießrutenlauf. Eltern fordern Maßnahmen.
„Die Kurve ist für Fußgänger, aber auch für Autofahrer unglaublich unübersichtlich. Und genau da müssen die Kinder die Straßenseite wechseln“, klagt Martina Baumgartner aus Maria Rojach. Sie wohnt nicht weit weg von jener Kreuzung, die vielen Eltern von Schulkindern ein Dorn im Auge ist. Seit diesem Jahr geht auch ihr eigener Sohn jeden Tag über die Kreuzung: „Ich hole ihn aber immer ab. Kinder können den Verkehr nicht abschätzen!“
Sie kennen eine besonders gefährliche Stelle auf dem Schulweg Ihres Kindes? Melden Sie sich bitte unter: elisabeth.nachbar@kronenzeitung.at
Durch den neuen Bahnhof sei das Verkehrsaufkommen wesentlich stärker als noch vor einigen Jahren. „Es ist eine Landesstraße und es gilt Tempo 50. Regelmäßig kommt es dort zu Reifenplatzern oder Blechschäden, weil die Randsteine auch sehr hoch sind und die Straße so eng“, erklärt die Lavanttalerin. Kommt ein Traktor oder Lkw entgegen, müsse stark gebremst oder ausgewichen werden.
Seit vielen Jahren gibt es bereits eine Diskussion mit der Gemeinde, die sich nicht zuständig fühlt, der Bezirkshauptmannschaft und dem Land. Das Ziel ist Tempo 30 sowie ein Schutzweg.
„Wir haben jetzt sogar eine Unterschriftenaktion gestartet!“ Knapp 200 Personen haben bereits unterschrieben. Bis Ende der Woche läuft die Aktion noch, dann werden die Unterschriften mitsamt einem Antrag der BH übergeben. Wer möchte, findet die Liste zum Unterschreiben in Schulen und Kindergärten sowie ausgewählten Geschäften im Ort.
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