Weltweites Ranking

Uni Wien konnte Top-100-Platz verteidigen

Wien
30.09.2026 13:48
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die österreichische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 zwei heimische Hochschulen unter die Top 100 weltweit zu bringen. Von diesem Ziel ist man zwar noch weit entfernt, dennoch sind die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des „Times Higher Education World University Ranking“ durchaus erfreulich. Die Universität Wien konnte Platz 95 verteidigen. Die anderen rot-weiß-roten Unis hielten sich stabil bzw. verbesserten sich sogar leicht.

Die Medizin-Uni Wien rückte um einen Platz auf Rang 180 vor. Mit dem Vorjahr genau vergleichbar sind die Klassierungen ab Platz 201 nicht. Anders als bisher werden nun auch die Plätze 201 bis 300 exakt gerankt (bisher wurden Platzbänder von 201 bis 250 bzw. 250 bis 300 ausgewiesen). Die Medizin-Uni Graz als drittbeste heimische Uni landete demnach auf Platz 221 (zuletzt: 201-250), die Medizinuni Innsbruck auf Rang 239 (zuletzt: 201-250) und die Central European University (CEU) auf Platz 269 (zuletzt: 251-300).

Zum Ranking in aller Kürze

  • Das „THE World University Ranking“ ist die laut eigenen Angaben „umfassendste und ausgewogenste Bewertung globaler Forschungsuniversitäten“. Sie basiert auf der Analyse von fast 19 Millionen Forschungsarbeiten, 1,5 Millionen Stimmen aus einer Umfrage zum akademischen Ruf und detaillierten institutionellen Daten von mehr als 3000 Universitäten weltweit.

Wie die anderen österreichischen Hochschulen abschneiden
Auch anschließend werden die Platzbänder enger gefasst. Die Technische Universität (TU) Wien und die Universität Innsbruck finden sich nun im Platzbereich zwischen 301 und 325 (zuletzt 301 bis 350). Die TU Graz verbesserte sich stark vom Bereich 601-800 auf 401 bis 450. Dort landet auch die Universität Linz (bisher 401 bis 500). Mehr oder weniger unverändert findet sich die Universität Graz auf den Plätzen 501 bis 550 (bisher 501 bis 600), bergauf ging es für die Universität Klagenfurt auf 551 bis 600 (bisher: 601 bis 800).

Die im Vorjahr nicht gerankte Universität für Bodenkultur (Boku) stieg auf den Plätzen 651-700 ein, die Universität Salzburg findet sich auf den Plätzen 701 bis 800 (zuletzt: 601 bis 800). Unverändert auf 801 bis 1.000 klassiert sich die Montanuniversität Leoben.

Die Infografik zeigt die weltweite Rangliste ausgewählter Universitäten für das Jahr 2027. Oxford liegt auf Platz 1, MIT auf Platz 2 und Princeton sowie Stanford teilen sich Platz 3. Tsinghua University erreicht Platz 11, ETH Zürich Platz 12 und TU München Platz 25. Österreichische Universitäten wie Uni Wien rangieren auf Platz 95. Quelle: Times Higher Education Ranking.

Oxford bereits zum elften Mal auf Platz eins
Platz eins des „Times„-Rankings geht bereits zum elften Mal in Folge an die University of Oxford (Großbritannien). Auf Platz zwei folgt das Massachusetts Institute of Technology (MIT), auf Platz drei finden sich ex aequo die Princeton University und die Stanford University (alle USA). Beste kontinentaleuropäische sowie deutschsprachige Hochschule ist die ETH Zürich (Schweiz) auf Platz zwölf – sie wurde allerdings erstmals von der Tsinghua University (China) überholt, die Rang elf belegte. Beste deutsche Universität ist die Technische Universität München, die sich um zwei Ränge auf Platz 25 verbesserte.

Rektor appelliert an Politik
Mit Blick auf die bevorstehenden Budgetverhandlungen appellierte Uni-Wien-Rektor Sebastian Schütze: „Dieser erneute Erfolg ist das Resultat einer langjährigen, strategischen Ausrichtung und ein starkes Signal für den gesamten Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort in Österreich. Was lange und erfolgreich aufgebaut wurde, kann allerdings durch Budgetkürzungen rasch wieder unerreichbar werden.“

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