Im aktuellen „QS University Ranking“, das am Donnerstag veröffentlicht wurde, machen fast alle österreichischen Unis Plätze gut. Die bestgereihte Hochschule ist die Universität Wien. Salzburg ist zwar abgeschlagen, landet aber immerhin auf Platz 572.
Insgesamt hat Österreich im Institutionen-Ranking diesmal laut einer QS-Aussendung so stark zugelegt wie kein anderes europäisches Land. Den größten Sprung um 78 Plätze auf 572 machte die Uni Salzburg, u.a. dank verbesserter Betreuungsverhältnisse und einem Plus beim internationalen Personal.
Aufwärtstrend in allen österreichischen Unis
Die Uni Innsbruck hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17 Plätze auf Rang 333 verbessert, blieb damit – wie auch die TU Graz (409) und die Uni Linz (458) – aber trotzdem hinter vielen Ergebnissen der vergangenen zehn Jahre. Die Uni Klagenfurt hat den Abwärtstrend der vergangenen Jahre gestoppt und stieg diesmal von Rang 697 auf 683, während die Universität Graz weiter an Terrain verliert (696; Vorjahr: 668).
Platz eins im QS-Ranking ging zum 15. Mal in Folge an das US-amerikanische Massachusetts Institute of Technology (MIT), vor dem Imperial College London ex aequo mit der Stanford University in Kalifornien und weiteren Unis aus Großbritannien bzw. den USA.
Die österreichischen Unis befürchten weiterhin massive Einschnitte in der Finanzierung und pochen auf ausreichende Mittel für die nächste Periode. Bei einer Demo gingen in Salzburg zuletzt mehr als tausend Uni-Angehörige auf die Straße. Finanzminister Markus Marterbauer kritisierte in seiner Budgetrede die hohen Gagen der Uni-Rektoren.
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