Die neueste Broschüre der Landesstatistik liefert wissenswerte Fakten. Sie gibt etwa Aufschluss darüber, wer in der Stadt lebt und welche Bevölkerungsgruppe sich vergrößerte. So etwa haben nur 60 Prozent der Wiener eine österreichische Staatsbürgerschaft.
Wussten Sie, dass der durchschnittliche Wiener 41 Jahre alt ist? Oder dass Hietzing den größten Anteil an Grünflächen und Gewässern aufweist? All jene Fakten fasst die Landesstatistik alljährlich in der Broschüre „Wien in Zahlen“ zusammen.
Neben manch kuriosen Daten bildet sie auch die Lebensrealität in der Stadt ab. Etwa, dass sie seit 2014 um rund 14 Prozent gewachsen ist. Damit vergrößerte sich Wien im Vergleich zu anderen EU-Städten am zweitstärksten.
Die Broschüre zeigt aber auch, dass mit Stand 1. Jänner 2026 nur rund 60 Prozent der hier lebenden Menschen eine österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Der Rest hat einen ausländischen Pass. Die größte Gruppe sind serbische Staatsbürger (3,7 Prozent), gefolgt von Syrern (3,5 Prozent).
Letztere sind bei der Zuwanderung die Spitzenreiter. Unterm Strich kamen nämlich 50.807 mehr Syrer nach Wien, als die Stadt wieder verließen (siehe Grafik oben). Überhaupt haben die Einwohner der Hauptstadt 187 verschiedenen Staatsbürgerschaften.
Die größte Gruppe der in Wien wohnhaften Menschen ist zwischen 15 und 64 Jahre alt. Im Schnitt werden Frauen in der Stadt 83,2 Jahre und Männer 79 Jahre alt. 2026 ist Margareten nach wie vor der am dichtesten besiedelte Bezirk mit rund 27.000 Einwohnern pro Quadratmeter. Hietzing weist die geringste Bevölkerungsdichte auf.
„Gurkenkönig“ Wien
Die Broschüre kann auch mit Fakten aus der Kategorie „unnützes Wissen“ dienen. So leben in Wien 88 Rinder, 123 Schweine, 180 Ziegen und 292 Schafe. Die längste Straße ist mit 15 Kilometern die Höhenstraße. Die kürzeste ist die Tethysgasse mit nur elf Metern.
Für so manche Quizshow ebenso gut zu wissen: Fast 60 Prozent aller Gurken in Österreich kommen aus der Bundeshauptstadt.
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