Lehre nach Matura

„Probieren statt studieren“ bei Berufsmesse

Kärnten
30.09.2026 14:00

Mehr als tausend Kärntnerinnen und Kärntner werden im kommenden Sommersemester zur Maturaprüfung antreten. Für viele ist dann der logische weitere Schritt ein Studium. Die eintägige Berufsmesse „Dual Experts“ informierte heute eben jene angehende Maturanten über mögliche Alternativen.

„Viele Jugendliche wissen gar nicht, wie vielfältig die Ausbildungsmöglichkeiten sind. Viele beginnen ein Studium und merken erst in späterer Folge, dass das doch nicht ganz zu ihnen passt“, erzählt Rebecca Waldner, Leiterin des Berufs- und Bildungsorientierungsmanagement (BBO) in Kärnten. Um dieser Verunsicherung und Planlosigkeit entgegenzuwirken, veranstaltet die Initiative bereits zum vierten Mal die kostenlose Berufsmesse „Dual Experts“ im Makerspace Carinthia Klagenfurt. 

Bereits kurz nach der Eröffnung informierten sich zahlreiche Jugendliche über mögliche ...
Bereits kurz nach der Eröffnung informierten sich zahlreiche Jugendliche über mögliche Alternativen bei den verschiedenen Messeständen.(Bild: Krone Redaktion)

Unter dem Motto „see – try – experience“ sollen Interessierte in unterschiedliche Berufe „hineinschnuppern“ und verschiedene Ausbildungen besser kennenlernen. Mehr als 30 Betriebe, Organisationen und Firmen standen dafür am Mittwoch von 9 bis 14 Uhr Rede und Antwort und gaben Einblick in den beruflichen Alltag.

Erstmals standen vor allem auch Kurzinterviews mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Branchen im Vordergrund. Das kommt gut an, erzählt Waldner: „14 Kärntner Schulen mit insgesamt 40 Klassen und rund 900 Schüler haben sich bei uns vorab für einen Messebesuch angemeldet.“ 

Das Ziel hinter der Veranstaltung ist es schlichtweg, frühzeitig über Alternativen zu einem Studium zu informieren sowie Beruf- und Ausbildungswege praxisnah vorzustellen. „Wir wollen diesbezüglich die ‚Lehre nach der Matura‘ nicht zum Trend machen. Viel eher soll der Trend dahin gehen, dass junge Personen genau das machen, wo ihr Talent und Interesse liegen“, so Waldner. 

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