Bei Judo-Titelkämpfen

Chancen auch ohne WM-Starter und Pechvögel

Salzburg
26.09.2026 10:00

Die Staatsmeisterschaften am Samstag im Judo stehen ganz im Zeichen der großen Abwesenden. Weil das Nationalteam beim Tag des Sports in Wien weilt, bietet sich anderen die Chancen auf Edelmetall in Oberwart (B). Doch auch die Reihen derer lichteten sich zuletzt signifikant.

Normal benötigen Heeres- oder Polizeisportler den Leistungsnachweis bei den Staatsmeisterschaften. Warum das bei den Judokas heuer anders ist und diese ihre Brötchengeber lieber beim Tag des Sports in der Bundeshauptstadt repräsentieren sollen? „Eine Woche vor der Weltmeisterschaft soll sich keiner mehr verletzen“, sagt mit Thomas Scharfetter einer von drei Sanjindo Bischofshofen-Teilnehmern an der kommenden WM. Seine Kolleginnen Elena Dengg und Maria Höllwart, deren Schwester Michaela im Schwergewicht eine Goldhoffnung darstellt, fehlen ebenso.

Teamarzt stand zur Seite
Damit können sich andere beweisen. Bloß: Aus Salzburger Sicht fallen just derzeit etliche Kandidaten dafür aus. Letzter Härtefall: Am Donnerstag riss sich der heuer in guter Form agierende Vilmos Lennert die Achillessehne. „Er wurde gleich von unserem Teamarzt Anton operiert“, verriet Bischofshofen-Kapitän Michael Niederdorfer. „Villi“ wäre sicher ein Medaillenkandidat gewesen.

Nicht viel besser sieht die Lage bei PSV Salzburg aus. Der reist mit einer „kleinen, aber feinen Abordnung“ an, wie Obmann Ronny Tiefgraber betont. Während Natasa Pavic nach Kreuzbandriss noch nicht fit ist, verletzten sich zuletzt auch die Hoffnungen Marx, Miljkovic und Scheiber.

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