Die Zukunft des Amtsgebäudes in der Michael-Pacher-Straße ist schon seit vielen Jahren ein Thema. Jetzt hat die Landesregierung einen Käufer für den Bau aus den 1960er-Jahren gefunden. Knapp zehn Millionen Euro fließen für das Bürohaus in Salzburg-Süd.
Seit Jahren wird darüber diskutiert, was nach Errichtung des Landes-Dienstleistungszentrums am Hauptbahnhof mit den vielen Büros des Landes in der Stadt Salzburg passiert. Bald wird die Frage aktuell, zum Jahreswechsel sollen die ersten Beamten an den Hauptbahnhof ziehen. Für eines der größten Bürohäuser des Landes gibt es nun Klarheit.
Das Amtsgebäude in der Michael-Pacher-Straße 36 geht an die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Gswb. Der Bau aus den 1960er Jahren mit 8520 Quadratmetern Fläche, in dem aktuell noch 370 Landesmitarbeiter arbeiten, kostet 9,54 Millionen Euro. Dieser Preis wurde auf Basis eines Gutachtens ermittelt, das die Vorgaben des Landes berücksichtigt.
70 Prozent Miete, 30 Prozent Eigentum
Auf der Fläche sollen 70 Prozent geförderte Mietwohnungen und 30 Prozent geförderte Eigentumswohnungen entstehen. Als Vorgabe für geförderten Wohnbau gibt es auch einen Landtagsbeschluss. Die Gswb gehört je zur Hälfte Land und Stadt. Für das Amtsgebäude gibt es eine Initiative, die den Bestand erhalten und im entkernten Gebäude Wohnungen errichten will. Konkrete Umsetzungspläne für die Wohnungen hat die Gswb noch nicht.
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