Neues Leben in ehemaliger Betten-Reiter-Filiale: Nach einjähriger Bauzeit steht der neue Villacher AMS-Standort in der Ludwig-Walter-Straße für alle Anliegen und Fragen der Kundinnen und Kunden offen. Auf drei Ebenen sollen mithilfe eines modernen Ticket-Systems Anfragen effizient bearbeitet werden.
Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft statteten der neuen Vilalcher Arbeitsmarktservice- Zentrale in der Ludwig-Walter-Straße am Freitag einen Besuch ab. So auch Landesrätin Beate Prettner, die mit dem Abschluss der einjährigen Umbauphase zufrieden ist: „Die neue Geschäftsstelle wertet den Stadtteil auf und ist sowohl mit dem Auto als auch mit den öffentlichen Verkehrsverbindungen sehr gut erreichbar.“
Auch Josef Zeichen – Leiter des AMS Villach – betont die positive Entwicklung: „Wir schaffen hier einen zukunftsorientierten Ort, der Menschen mit Arbeit verbindet. So stärken wir die Beschäftigung und Entwicklung in unserer Region.“ Neben dem regulären Service sollen die Räumlichkeiten zukünftig abends auch für Vorträge und Veranstaltungen genutzt werden.
Die unterschiedlichen Anfragen der Kunden werden am Standort auf drei Ebenen bearbeitet: Im Erdgeschoss befindet sich das Berufsinfozentrum, wo Jugendliche und Erwachsene bezüglich Berufseinstieg bzw. -umstieg beraten und betreut werden. Im ersten und zweiten Stock sind jeweils Wartezonen sowie Service- und Beratungsbüros für Arbeitnehmer und Unternehmen angesiedelt.
Der neue Standort verschafft unseren Mitarbeitenden und Arbeitssuchenden bessere Rahmenbedingungen und ermöglicht so schnellere und flexiblere Arbeit.
Josef Zeichen, Leiter AMS Villach
Zusätzlich zur regionalen Geschäftsstelle ist auch die telefonische Beratung des AMS Kärnten – die Serviceline – an den neuen Standort umgesiedelt.
Neben der umfassenden Modernisierung der Infrastruktur und dem durchgängigen barrierefreien Zugang fällt eine weitere Veränderung auf: zwei Ticketschalter, welche eine persönliche Empfangsstelle abgelöst haben – eine Maßnahme, die im Zeichen der Digitalisierung und Effizienz umgesetzt worden sei.
„So muss jede Person mit noch so kleinem Anliegen zuerst ein Ticket ziehen und den allgemeinen Warteprozess durchlaufen, bis man dann final an die richtige Stelle weitervermittelt wird“, erklärt eine Mitarbeiterin. Grundsätzlich sei aber abzuwarten, wie diese Neuerung von den Kundinnen und Kunden angenommen und dementsprechend angepasst wird.
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