Karriere durch Lehre

Junge Kärntner starten motiviert ins Arbeitsleben

Kärnten
01.09.2026 20:00

Nicht nur bei der Kelag fängt ein neuer Lebensabschnitt für 39 junge Kärntner an. Viele Kärntner Betriebe setzen im Kampf gegen den Fachkräftemangel auf die Lehre. Und es gibt noch einige offene Stellen.

Für die Energiezukunft brauchen wir Fachkräfte, die wir hier ausbilden“, betont Kelag-Vorstand Reinhard Draxler. „Unsere neuen Lehrlinge kommen aus allen Regionen in Kärnten, aus dem Lesachtal, dem Mölltal, dem Zentralraum, aus dem Metnitztal und dem Lavanttal.“ 22 von 39 Lehrlingen haben sich für Elektrotechnik entschieden, aber die Fachbereiche sind vielfältig – sogar zwei Köche sind dabei.

Beim Kärntner Energieversorger liegt der Fokus aber klarerweise bei den technischen Berufen. „Netze müssen gebaut, Anlagen errichtet und betrieben und technische Probleme vor Ort gelöst werden“, erklärt Kelag-Vorstand Danny Güthlein. „Eine technische Lehre ist deshalb kein Auslaufmodell, sondern ein Zukunftsberuf. Wer morgen eine sichere Energieversorgung will, muss heute die Menschen dafür ausbilden.“ Insgesamt 131 Lehrlinge werden derzeit ausgebildet – 522 Kelag-Mitarbeiter haben so ihre Karriere gestartet.

Neue Treibacher-Lehre, 50 Spar-Jungspunde 
Auch beim Kärntner Traditionsindustriebetrieb Treibacher fängt für ein paar junge Kärntner jetzt das Arbeitsleben an. Drei von ihnen starten mit „Prozesstechnik & Elektrotechnik“ – einem neuen Angebot. „Mit der neuen Doppellehre investieren wir gezielt in jene Kompetenzen, die für die Weiterentwicklung unseres Produktionsstandortes entscheidend sind“, betont Treibacher-Vorstand Stefan Greimel. „Die Ausbildung junger Menschen ist für Treibacher eine langfristige Investition in die Zukunft und in die Fachkräfte von morgen.“

Bei Spar, dem größten privaten Lehrlingsausbilder Österreichs, gibt es in Kärnten noch 30 freie Lehrstellen – für 50 junge Kärntner beginnt schon jetzt der Ernst des Lebens. „Unsere Lehrlinge sind die Fach- und Führungskräfte von morgen“, so Andreas Ender, Geschäftsführer für Kärnten und Osttirol. „Deshalb setzen wir auf eine praxisnahe Ausbildung, individuelle Förderung sowie langfristige Entwicklungsmöglichkeiten.“

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