Als unlängst das brandneue iPhone auf den Markt kam, staute sich vor den Apple-Stores die Kundschaft. Das schicke Teil kann wohl was. Weil sonst würde doch keiner, der noch ganz bei Trost ist, 1500 Euro für so ein Handy hinblättern? Obwohl: Heute blättert keiner mehr Scheine auf die Budel, sondern lässt das digital abbuchen. Da spürt man den Schmerz erst später.
Aber so funktioniert das eben einmal mit Angebot und Nachfrage. Die lässigen Typen bei Apple in Kalifornien haben das Prinzip verstanden. Die etwas weniger coolen Leute der Regierung in Österreich tun sich mit den Regeln der Marktwirtschaft noch ein bisschen schwer. Daher reagieren der schwarze Kanzler und seine Supertruppin Rot und Pink auf die steigenden Ölpreise wegen des Schlamassels in Nahost mit einer Spritpreisbremse. Die werden eher früher als später alle mit ihren Steuern bezahlen. Geld, das am anderen Ende wieder fehlen wird. Also bei den Schulen oder den Spitälern oder für die Pflege oder die Pensionen. So genau weiß das irgendwann eh keiner mehr.
Dafür können jetzt die Bentley-Besitzer ebenso wie die Dacia-Fahrer beim Tanken ein paar Cent sparen.
Weil man aus Schaden bekanntermaßen dumm wird, hat sich das die Koalition in Wien von den Kollegen der CDU und SPD in Deutschland abgeschaut. Die haben in ihrer Panik vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern dem Volk eine Spritbremse geschenkt. Mit dem Ergebnis, dass AfD und Linke gewonnen haben. Bravo!
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