









Bis 21. September konnte über das Design der neuen Euro-Banknoten abgestimmt werden, nun gehen die Favoriten in die nähere Prüfung. Ab Anfang der 2030er-Jahre sollen die Scheine laut Europäischer Zentralbank (EZB) in Umlauf gebracht werden.
Voraussichtlich Ende des laufenden Jahres will der EZB-Rat über die finale Gestaltung der Scheine entscheiden. Berücksichtigt wird auch das Votum von fast zehn Millionen Europäern, die sich an der Online-Umfrage zum Design der künftigen Euro-Banknoten beteiligt haben.
„Durch ihre Beteiligung am Gestaltungsprozess wurde ein wichtiger Schritt bei der Vorbereitung der nächsten Banknotenserie getan“, so EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Hier sehen Sie eine Auswahl möglicher Designs:










Die Notenbank hatte in einer Vorauswahl für die Motive zwei Themen festgelegt. Für jedes liegen jeweils fünf Vorschläge zur Umsetzung vor:
Fälschung soll erschwert werden
Die neuen Euro-Scheine sollen zudem zusätzliche Sicherheitsmerkmale enthalten, um Kriminellen das Herstellen von Falschgeld zu erschweren. Zudem wollen die Währungshüter die Umweltfolgen der Produktion verringern: Die Scheine sollen länger halten. Ein weiterer Aspekt: Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sollen die Banknoten besser erkennbar sein.
Die ersten Euro-Banknoten wurden am 1. Jänner 2002 ausgegeben. Seit Mai 2019 ist die zweite Generation der Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen komplett. Der Euro ist gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 Ländern der Europäischen Union.
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