Veto der Erzdiözese

„Dancing Stars“-Aus für Dompfarrer Toni Faber

Adabei Österreich
18.09.2026 09:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die populäre ORF-Show „Dancing Stars“ erhält eine Neuauflage. Einer wird dort aber nicht antanzen: Wiens umtriebiger Dompfarrer Toni Faber. Wie jetzt bekannt wurde, gibt es da noch ein Hindernis. 

Faber soll Berichten zufolge beim ORF als möglicher Promi-Tänzer im Gespräch gewesen sein – und dem Vernehmen nach durchaus Lust auf den Auftritt vor laufenden Kameras gehabt haben. Doch daraus wird nichts.

Traum vorerst geplatzt
Die Erzdiözese Wien legte ihr Veto ein, wurde am Donnerstag bekannt. Und damit ist der Traum vom Tanzparkett für den schillernden Geistlichen vorerst geplatzt. Zumindest bis zu seinem Pensionsantritt am 31. August 2027.

Die 17. Staffel von „Dancing Stars“ wird aber bereits ab März 2027 über die Bildschirme flimmern. Bei der Moderation setzt der ORF übrigens auf Altbewährtes und holt wieder Mirjam Weichselbraun vor die Kamera. Das Live-Orchester hingegen wird nicht mehr zurückkehren, heißt es.

Prominente Figur der Wiener Society
Fix ist: Der Dompfarrer zu St. Stephan hätte perfekt ins bunte „Dancing Stars“-Universum gepasst. Faber ist seit Jahrzehnten eine bekannte Figur der Wiener Society, bewegt sich selbstverständlich im Rampenlicht und hat mit seinen Auftritten immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt.

Der 69-Jährige gilt als einer der ungewöhnlichsten und bekanntesten Geistlichen Österreichs. Er segnete Homosexuelle und Boutiquen, initiierte „Beichten auf Rädern“ und machte sich mit seinen Trauerreden einen Namen.  Zuletzt sorgten unter anderem seine öffentlichen Auftritte mit weiblicher Begleitung sowie seine Aussagen über den Zölibat für Aufsehen. 

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