David Alaba ist weiter auf der Suche nach einem neuen Verein und die Spekulationen über seine Zukunft reißen nicht ab. Die Zukunft des ehemaligen Bayern- und Real-Kickers war jetzt auch großes Thema im neuen Podcast „Hamann & Stankovic – Der Fußball Podcast“ von Sky Sport Austria. Experte Marko Stankovic hat dabei eine große Sorge ...
Mexiko, USA, Saudi-Arabien, Deutschland, Italien – kaum ein Land oder eine Liga, mit der David Alaba nicht in Verbindung gebracht wurde. Doch aus all den Gerüchten hat sich bisher kein neuer Vertrag für den ÖFB-Kicker ergeben und so stellt sich immer intensiver die Frage: Wie geht es mit Alabas Profi-Karriere überhaupt weiter?
„Er hat seinen Rücktritt noch nicht erklärt und solange er den nicht erklärt hat, werden die Leute spekulieren. Da nehme ich ihn ein Stück weit in Schutz. Diese Diskussion wird er nur am Rande mitbekommen. Das ist ihm wahrscheinlich wurscht“, meldet sich nun auch der ehemalige DFB-Teamspieler Didi Hamann in der Causa zu Wort.
Stankovic sorgt sich um Alaba
Gemeinsam mit Marko Stankovic diskutiert er in einem Podcast über die Zukunft des österreichischen Ausnahmespielers. „Die Frage ist, ob er noch kann“, so Hamann, der schließlich einen deutschen Verein ins Spiel bringt: „Gladbach zum Beispiel bräuchte so eine Führungsperson.“ Konkretes Interesse wurde hier aber von beiden Seiten (noch) nicht angemeldet.
Die Option Gladbach kommt bei Stankovic allerdings nicht sonderlich gut an. „David hat bei Bayern und bei Real Madrid gespielt. Das sind Mannschaften, die immer das Spiel dominieren. Er steht als Innenverteidiger eigentlich auf der Mittellinie und das ganze Spielfeld ist vor ihm und er muss das Spiel machen. Jetzt bist du bei einer Mannschaft, wo taktische Organisation, ein defensiv tiefer Block oft wichtig sein wird“, entgegnet er Hamann.
Und äußert schließlich Sorgen um den ÖFB-Kicker: „Ich habe ein bisschen Angst, dass ein David Alaba sich einen kleinen, schwarzen Fleck auf seine absolut weiße Weste kleckert, weil er unbedingt noch weiterspielen will. Der Grund, warum er so erfolgreich ist: Weil er den Antrieb und das Streben nach mehr hat. Das zeichnet ihn im Vergleich zu 99,9% der Fußballer auf dem Planeten aus.“
„Am liebsten in der Bundesliga“
Hamann hingegen sieht die Möglichkeit, dass Alaba einen Schlussstrich unter seine Erfolgskarriere setzt. „Es ist halt oft schwer aufzuhören. Das geht vielen so. Umso länger es dauert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir ihn nicht mehr auf dem Fußballplatz sehen.“
Allerdings hofft der Deutsche, dass er den 34-Jährigen doch wieder auf dem Platz sieht: „Ich würde ihn gerne nochmal sehen, am liebsten in der Bundesliga. Die Tatsache, dass er sich fit hält, sagt mir, dass er es sich weiterhin zutraut, auf gutem Niveau zu spielen.“
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