Mit Blick auf den Linzer Dom spielten am Sonntag auch Prominente Karten: Bischof Manfred Scheuer und Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer hatten mit dem Verein „Pro Mariendom – OÖ. Dombauverein“ zum Benefiz-Tarock geladen. Es wurden fast 10.000 Euro Reinerlös gesammelt.
Am Vormittag wurde wie jede Woche auch vergangenen Sonntag im Linzer Mariendom der Gottesdienst gefeiert. Am Nachmittag kamen 189 Spieler, um im Restaurant pauls steak & veggie mit Blick auf den Dom und zugunsten dessen Renovierungsarbeiten Karten zu spielen.
Turnier in Kooperation veranstaltet
Bischof Manfred Scheuer und Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer hatten mit dem Verein Pro Mariendom – OÖ. Dombauverein in Kooperation mit der Linzer Tarockakademie und dem Mühlviertler Tarockcup erstmals zum Benefiz-Turnier geladen.
Tarock ist ein Gesellschaftsspiel, bringt die Leute zusammen. Das Spiel drückt etwas aus von Freiheit, Lebensfreude und Gemeinschaft.“
Bischof Manfred Scheuer
„Fast ein Weihehindernis“
„Das ist ein Gesellschaftsspiel, bringt die Leute zusammen“, sagte Scheuer bei seiner Begrüßung. „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, zitierte er Friedrich Schiller. „Das Spiel drückt etwas aus von Freiheit, Lebensfreude und Gemeinschaft.“ Nicht tarockieren zu können, sei fast schon ein Weihehindernis, habe es in seiner Zeit im Petrinum und im Priesterseminar geheißen.
Auch ehemaliger Bürgermeister spielte mit
Nun folgten dem Ruf zum Benfiz-Königrufen auch prominente Tarockierer wie Ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und der ehemalige Bürgermeister Franz Dobusch. Es zahlte sich aus: Fast 10.000 Euro Reinerlös tragen dazu bei, das bedeutende Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten.
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