Seit fünf Jahren

Bauherr steht bei Millionen-Vorhaben auf Bremse

Kärnten
15.09.2026 14:00

Normalerweise müssten auf dem ehemaligen Gösser-Areal bereits Neubauten stehen. Doch auch nach fünf Jahren ist von dem 30-Millionen-Euro-Projekt nichts zu sehen. 

Das im Jahr 2021 ehrgeizig angekündigte Stadtquartier am ehemaligen Gösser-Areal, das Wohnungen, Büroräume, Geschäfte, eine Tiefgarage, Biergarten und viel Grünfläche bringen sollte, existiert nach wie vor nur auf dem Papier.

Laut Plan hätten die Bagger, wie bereits berichtet, im Jahr 2022 anrollen sollen und 2023 wollte man mit der ersten Bauphase fertig sein. Stattdessen herrscht auf dem 16.000 Quadratmeter großen Standort nach wie vor gähnende Leere.

Vorhaben wurde immer wieder verschoben
Das Vorhaben wurde nämlich immer wieder aufs Neue verschoben. Nicht von der Stadtgemeinde, sondern vom Bauchef selbst. Auf „Krone“-Anfrage hieß es im Vorjahr, dass das Unternehmen selbst für die extreme Verzögerung verantwortlich sei. Doch in der Stadtgemeinde zeigt man sich schön langsam etwas ungeduldig. Die Wohnungen wären unter anderem auch für den FH-Standort in unmittelbarer Nähe besonders wichtig.

„Es ist enttäuschend, dass nach mittlerweile fünf Jahren am Gösser-Areal noch immer kein sichtbarer erster Schritt getätigt wurde“, zeigt sich auch Stadtchef Gerhard Köfer ernüchtert. „Die Stadtgemeinde hat alle ihre Hausaufgaben erledigt und die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Jetzt liegt es am Investor, endlich vom Ankündigen ins Umsetzen zu kommen. Dieses interessante Areal hat eine positive Entwicklung verdient“, hofft er auf einen Baustart.

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