Zwei Tage Schule, dann war schon wieder Schluss! Prinz Archie und Prinzessin Lilibet mussten ihre neue Schule verlassen, weil Prinz Harrys Security den Schulweg offenbar unterschätzt hatte. In den Ferien getestet, wurde die Sicherheitsmannschaft schon am ersten Schultag vom Stau überrascht – und plötzlich war der Konvoi weg.
Das hatten sich Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) wohl ganz anders vorgestellt. Kaum waren ihre Kinder Archie (7) und Lilibet (5) in Großbritannien eingeschult und sie feierlich in der Eltern-WhatApp-Gruppe angekommen, mussten sie ihre Kinder wieder aus der exklusiven Privatschule nehmen. Der Grund: Ihr Sicherheitsteam hatte keinen Plan vom Berufsverkehr und dem täglichen Elterntaxi-Chaos.
Security verliert Anschluss an Auto mit Archie und Lili
Der ganz normale morgendliche Schulverkehr soll Harrys und Meghans Sicherheitsleute gleich am ersten Schultag kalt erwischt und in Sorge um ihre Schützlinge versetzt haben! Das Sicherheitsteam der Familie habe mindestens einmal Probleme gehabt, dem Auto mit beiden Kindern im Konvoi zu folgen, berichtete der „Telegraph“. Außerdem gab es einen Stau. Das Problem: Wenn die Fahrzeuge im Stau stehen, seien Harry und seine Familie aus Sicht ihrer Personenschützer besonders verwundbar.

Sicherheitstest wurde nicht zu Ende gedacht
Laut Berichten hatte das Sicherheitsteam den Weg zur Schule zwar bereits während der Sommerferien getestet. Was dabei offenbar fehlte, war der entscheidende Praxistest: Wie sieht diese Strecke aus, wenn tatsächlich Schule ist und morgens Hunderte Eltern gleichzeitig ihre Kinder hinbringen?
Für viele Eltern dürfte die Antwort ein ziemlicher No-Brainer gewesen sein. Der Berufsverkehr rund um die Schule gilt als ausgesprochen dicht. Eine Mutter, deren Kinder ebenfalls die Schule besuchen, zeigte sich gegenüber britischen Medien deshalb fassungslos. Sie sagte sinngemäß, man müsse kein Sicherheitsexperte sein, um zu wissen, wie überlastet die Gegend zu Schulbeginn sei. Eine andere Mutter kommentierte den Schulverkehr schlicht mit: „Das ist doch offensichtlich.“
Für Archie und Lilibet bedeutete das nach nur 48 Stunden: Schulwechsel! Wieder eine neue Klasse, nochmals neue Mitschüler!
Die Schule war eigentlich perfekt
Dabei soll es an der Schule selbst überhaupt nichts auszusetzen gegeben haben. Im Gegenteil. Die Kinder hätten sich dort ausgesprochen wohlgefühlt und Harry und Meghan sollen von den Lehrern, den anderen Kindern und deren Eltern begeistert gewesen sein. Ein Sprecher der Sussexes betonte deshalb ausdrücklich, die Entscheidung sei keine Kritik an der Schule oder der Betreuung gewesen.
Vielmehr habe man gemeinsam mit dem Sicherheitsteam die „praktischen Gegebenheiten“ der bisherigen Lösung geprüft. Die Familie sei den Lehrern und Mitarbeitern für ihre Fürsorge und ihren Einsatz äußerst dankbar.
Neue Schule näher
Inzwischen sollen sich Harry und Meghan für eine andere Schule in der Region entschieden haben. Archie und Lilibet sollen dort bereits einen Schnuppertag gehabt haben. Für das Sicherheitsteam soll die neue Lösung deutlich weniger stressig sein, weil die Strecke kürzer ist.
Harry und Meghan sind erst Ende August mit Archie und Lilibet aus den USA nach Großbritannien zurückgekehrt. Nach ihrem Rückzug aus dem Königshaus Anfang 2020 hatten sie sich zunächst in Kalifornien niedergelassen, bis sie jetzt überraschend wieder im Vereinigte Königreich die Zelte aufschlugen.
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