ÖSV-Athlet Christoph Krenn hat sein Karriereende bekannt gegeben. Eine Verletzung, die sich der Niederösterreicher 2024 zugezogen hatte, habe ihn letztlich zu dieser Entscheidung gebracht.
„Danke Skisport! Du hast mich geprägt, gefordert und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Heute endet ein ganz besonderes Kapitel. Es war eine lange Reise voller unvergesslicher Momente, großer Erfolge und heftiger Rückschläge. Mehr als einmal habe ich alles für ein Comeback gegeben. Heute weiß ich: Es ging nie nur um Siege und Platzierungen, sondern um den Weg dorthin“, erklärte Krenn am Dienstag auf Instagram.
Böser Sturz 2024
Ende 2016 hatte der Speed-Spezialist sein Weltcup-Debüt gegeben, 33 Mal ging er insgesamt im höchsten Ski-Bewerb an den Start. 2024 erlitt Krenn im Europacup-Super-G in Verbier (Schweiz) bei einem Sturz einen Bruch des Schienbeinkopfes sowie einen Kreuz- und Außenbandriss.
„Die Verletzung 2024 zeigte mir körperliche Grenzen und veränderte meinen Blick auf Sport und Leben. Die Reha läuft gut, doch nach der schweren Nerven- und Knieverletzung wäre ein Comeback derzeit gesundheitlich nicht sinnvoll. Ich habe mir immer versprochen: Wenn ich diesem Sport nicht mehr alles geben kann, was er verdient, ist es Zeit aufzuhören. Dieser Moment ist gekommen“, so der 32-Jährige.
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