Sie unterrichten nicht nur Mathe, Deutsch, Englisch und Co. Lehrkräfte sind Wegweiser und leisten gesellschaftspolitische Aufgaben. Genau das macht sie zu unseren Wienern der Woche.
Nichts hören Lehrer in Österreich wohl öfter, als dass sie doch eh so viele Ferien hätten. Einen besonders guten Ruf haben Pädagogen hierzulande nicht. Die geringe Wertschätzung ist ein weiteres Gewicht, dass die allein 28.000 Lehrer in den städtischen Schulen stemmen müssen.
Denn die Rahmenbedingungen für den ohnehin nicht einfachen Job haben sich in den vergangenen Jahren zusehends geändert. Stichwort Kopftuchverbot, wodurch Pädagogen, ähnlich wie Polizisten, ein Gesetz exekutieren müssen. Verärgerte Schüler und entrüstete Eltern fallen auf sie zurück. Beide Gruppen werden nicht unbedingt einfacher.
Psychische Probleme, geringe Deutschkenntnisse und dergleichen erschweren die Arbeit. Neben ihrem „Brotjob“ sind Lehrer also Konfliktlöser, Psychologen und Erzieher.
Ihre Aufgaben gehen schon längst – manche nehmen es mal mehr, mal weniger genau – über die reine Wissensvermittlung hinaus. Zum Schulstart darf dafür auch einmal Danke gesagt werden. Unsere Wiener der Woche.
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