„Nur nicht schon wieder gegen einen Tabellenletzten verlieren!“ Lustenau-Trainer Markus Mader bringt es auf den Punkt, was er sich heute von seinem Team in der Wiener Generali-Arena erwartet. Dabei wurmen den Coach immer noch die vergebenen Punkte gegen den GAK und der WSG Tirol.
Denn beide Mannschaften lagen vor den Spielen gegen Lustenau auf dem letzten Platz, schossen sich durch Siege jedoch nach vorne. „Das sind Punkte, die uns jetzt fehlen.“ Maders Worstcase: „Verlieren wir wieder, dann sind wir es bald, die das Tabellenende zieren.“
Mader sieht große Chance
Ein Negativ-Szenario, das unbedingt verhindert werden soll. Zumal Austria Wien, das diese Woche den Ludescher Valentino Müller verpflichtet hat, stark unter Druck steht und gewinnen muss. „Sie haben zuletzt nie in derselben Aufstellung gespielt, das zeigt, dass es bei ihnen noch nicht passt“, sieht Mader die Riesenchance auf etwas Zählbares.
Hoffen auf Lerneffekt
Lustenau zeigte zuletzt zwei Gesichter. Der Blamage gegen die WSG folgte der 6:2-Sieg im ÖFB-Cup gegen Lafnitz. Des Trainers Erkenntnis: „Gegen Tirol wollten wir um jeden Preis Fußball spielen. Das ging völlig daneben. Ich hoffe, dass die Mannschaft daraus gelernt hat. In Lafnitz wiederum haben gleich fünf Offensivkräfte getroffen. Das zeigt, dass unser Kader ausgeglichen ist und jeder Spieler Bundesliga-Niveau hat.“
Maak vor 200. Bundesliga-Spiel
Personell fehlt der an den Adduktoren verletzte Pius Grabher, auch Dominik Weixelbraun und Emanuel Chukwu (Patellasehne) waren zuletzt leicht angeschlagen. Deshalb kommt möglicherweise Matthias Maak zu seinem 200. Bundesliga-Einsatz und übernimmt die Kapitänsschleife. Nach seiner Sperre wieder dabei ist Torhüter Domenik Schierl.
Ausgiebiger Spaziergang wartet
Lustenau reiste schon am Samstag nach Wien, übernachtet in der Nähe des Westbahnhofes und wird den freien Vormittag für einen ausgiebigen Spaziergang nützen. So sollen auch die Köpfe frei werden.
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