Er wollte mit dem Rad ein Zeichen setzen und musste selbst einen herben Rückschlag verkraften. Daniel Thum stürzte am dritten Tag seiner ehrenamtlichen Spendenfahrt für das St. Anna Kinderspital. Doch Aufgeben kam für den Niederösterreicher nicht infrage.
Eine außergewöhnliche Radtour quer durch Österreich wurde zum Spenden-Erfolg für krebskranke Kinder. Daniel Thum aus Tattendorf (NÖ) nahm dafür rund 900 Kilometer und mehr als 9000 Höhenmeter innerhalb 8 Tage in Angriff.
Der Ansporn für ihn war sehr persönlich: Thums Tochter erkrankte vor einigen Jahren an Leukämie. Dank der Behandlung im St. Anna Kinderspitals ist sie heute wieder gesund. Aus großer Dankbarkeit wollte der Niederösterreicher nun mit seiner Radtour Spenden für die Klinik sammeln.
„Im Leben läuft’s eben manchmal anders, als man es plant.“
Daniel Thum
Freund sprang kurzzeitig ein
Nicht alles verlief dabei programmgemäß: Nach einem Sturz am dritten Tag zwangen ihn zahlreiche Prellungen zu ein paar Tagen Pause. Ein guter Freund sprang zwischenzeitlich für Thum ein. Doch sobald es wieder möglich war, stieg er selbst in den Sattel und fuhr bis zum finalen Ziel in Rust
Doch die Mühe hat sich gelohnt: Über 50.000 Euro an Spenden kamen bereits zusammen. Sein gesponsertes Fahrrad wird zudem bei einer Spendengala für das St. Anna Kinderspital versteigert. Denn für Thum zählt eines: kein Kind soll den Kampf gegen Krebs verlieren.
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