1800 Teilnehmer werden beim 2. Wasserdienstleistungsbewerb am kommenden Wochenende in Rechnitz erwartet. Was am Badesee um Sekunden und Fehlerpunkte geht, ist für die Einsatzkräfte der Feuerwehr zugleich ein wichtiges Training für Einsätze bei Hochwasser.
Wenn bei Hochwasser Straßen überflutet sind und Einsatzfahrzeuge nicht mehr weiterkommen, übernehmen die Zillen. Mit den schmalen Booten können Feuerwehrleute auch schwer erreichbare Gebiete erkunden, Ausrüstung transportieren und Menschen aus gefährdeten Bereichen retten.
Zehn neue Zillen angeschafft
Der Landesfeuerwehrverband hat den Wasserdienst zuletzt weiter ausgebaut und zehn neue Zillen angeschafft. Sie stehen für Ausbildung und Übungen ebenso bereit wie für Einsätze im Katastrophenfall. Dafür braucht es allerdings mehr als Muskelkraft. Ohne Motor müssen die Zillen auch bei Strömung, Wind und wechselnden Wasserständen sicher manövriert werden. Genau das muss regelmäßig geübt werden.
1800 Teilnehmer und 900 Zillen am Start
Wie sehr der Wasserdienst boomt, zeigt sich am kommenden Wochenende am Badesee in Rechnitz. Rund 1800 Teilnehmer mit 900 Zillen sind für den 2. burgenländischen Wasserdienstleistungsbewerb angemeldet. Schon die Premiere im Vorjahr war mit mehr als 1200 Teilnehmern aus sechs Bundesländern sowie Bundesheer, Polizei und Rotem Kreuz ein Großereignis. Diesmal geht es erneut um Sekunden, Fehlerpunkte und die Wasserdienstleistungsabzeichen in Bronze und Silber. Der Bewerb ist zugleich praktische Vorbereitung: Was am Badesee unter Zeitdruck funktionieren muss, kann beim nächsten Hochwasser im Einsatz gebraucht werden.
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