Highlight im Seewinkel

Triathlon mit Tradition: Wo die Qual daheim ist

Burgenland
05.09.2026 19:00
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Rekordwochenende beim Austria Triathlon Podersdorf mit 2800 Startern! Den Staatsmeistertitel über die Mitteldistanz holen ein überragender Trainer und seine beste „Schülerin“. Ab Montag wird für die 40. Auflage geplant.

In Summe haben 2800 Frauen und Männer aus mehr als 40 Nationen für die Bewerbe über verschiedene Distanzen genannt – so viele wie nie in der 39-jährigen Geschichte. Somit zählt der Austria Triathlon Podersdorf, das bedeutendste Sportevent im Burgenland, zu den drei größten Triathlonveranstaltungen in Österreich.

Acht Starts in Podersdorf, fünf Siege
Am Samstag standen die Staatsmeisterschaften über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) im Fokus. Bei den Frauen eroberte Titelverteidigerin Anna Pabinger (OÖ) mit Streckenrekord (3:59,43 Stunden) souverän die Goldmedaille. Bei den Herren schlug wieder einmal Routinier Michael Weiss (W) zu: Bei seinem achten und letzten Start holte der Podersdorf-Sieger der Jahre 2014, 2018, 2023 und 2024 in 3:32,24 zum fünften Mal den Staatsmeistertitel. Kurios: Weiss ist Pabingers Trainer. Das Event wird am Sonntag mit der Olympischen und der Sprint-Distanz abgeschlossen.

Der Auftakt zu den Bewerben erfolgte auch diesmal im Badeteich der St. Martins Therme & Lodge in ...
Der Auftakt zu den Bewerben erfolgte auch diesmal im Badeteich der St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen.(Bild: Austria Triathlon Podersdorf)

„Eine Veranstaltung für den gesamten Seewinkel“
Für Organisator Daniel Döller ist das Rekordstarterfeld ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der traditionsreichen Veranstaltung. Beim 30-Jahr-Jubiläum vor neun Jahren waren noch 2550 Teilnehmer am Start gewesen, heuer sind es 2800. „Unsere Wurzeln liegen in Podersdorf, gleichzeitig ist der Austria Triathlon längst eine Veranstaltung für den gesamten Seewinkel und für das Burgenland geworden. Diese Verbundenheit wollen wir künftig noch stärker sichtbar machen“, sagt Döller.

Trotz des Wachstums wird der Charakter laut Döller bei der 40. Auflage 2027 erhalten. „Wir sind eine sehr familiäre Veranstaltung. Diese Werte sollen sich auch in der Infrastruktur widerspiegeln, etwa rund um den Zielbereich in Podersdorf, wo längst ein Dorf für unsere Athleten entstanden ist.“

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