Eine neue Kategorie begeistert die Fachjury – in einer Extrarunde stechen außergewöhnliche Favoriten der Jahrgänge bis 2012 gewaltig hervor.
Die Verleihung der Rot-Goldenen Traube 2026 geht in ihrem fünften Jahr am 9. Oktober in der Csello-Mühle in Oslip ins große Finale. 186 Winzer aus allen Anbauregionen des Burgenlandes haben im Vorfeld mehr als 800 ihrer spannendsten Kostproben eingereicht, um bei dieser glanzvollen Gala als stolze Gewinner im Rampenlicht zu stehen. Zwei Tage lang waren drei Dutzend renommierte Begutachter im Martinsschlössl in Donnerskirchen fachkundig im Einsatz, um in einer Blindverkostung in neun Kategorien die jeweils Top 3 zu bestimmen.
Doch das ist nicht alles. Erstmals findet heuer in einer zehnten Disziplin unter dem Schwerpunkt „Rotwein gereift, Jahrgang 2020 oder älter“ eine weitere interessante Prämierung statt. „Die Rot-Goldene Traube ist der erfolgreichste Event dieser Art in Österreich. Diese großartige Chance wollen wir nutzen und zum Wohle unserer Weinwirtschaft, die – so wie die internationalen Märkten – aktuell Absatzschwierigkeiten bei den roten Sorten zu meistern hat, mit der neuen Kategorie zusätzlich für Schwung sorgen“, erklärt Wein-Burgenland-Obmann Herbert Oschep.
Hommage an Rotwein, der mit Qualität beeindruckt
Eine hochrangige Jury nahm sich der Sache an. Nicht nur Oschep, Vorgänger Matthias Siess und Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld waren mit der durchaus schwierigen Aufgabe betraut, aus 50 Kostproben die besten drei Einreichungen in einer Blindverkostung herauszufinden. Auch Altlandeshauptmann Hans Niessl, Anwalt Johannes Zink sowie Eva Koppitsch und Gregor Ochsenhofer von Wein-Burgenland gaben höchst professionell ihre Punkte ab.
Der älteste Wein aus dem Sortiment kam aus Gols, Jahrgang 2012. Die meisten Kostproben betrafen 2017 und 2019. „Bemerkenswert ist die Qualität, die quer durch die Auswahl außerordentlich hoch ist. Auch die älteren Jahrgänge schmecken frisch und bestechen durch Eleganz“, erklärt Oschep: „Burgenlands Winzer dürfen stolz auf ihre Rotweine sein.“
„Weg weiterführen“
Höchstes Lob ernten genauso die Favoriten in den anderen Kategorien. „Elegant und fein, herrlich frisch und animierend, mit saftiger, klarer Frucht, harmonischer Struktur – und einer Trinkfreude, die sofort Lust auf den nächsten Schluck macht“, lautet das Urteil etwa bei den Burgunder-Jahrgängen 2024 und 2025. Liegenfeld: „Überall wird das Burgenland beneidet, welche Dynamik wir für unsere Winzer in die Weinwirtschaft einbringen. Diesen erfolgreichen Weg werden wir gemeinsam konsequent weiterführen!“
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