75.000 Fans täglich

US Open: „Ganz New York ist verrückt nach Tennis“

Tennis
04.09.2026 11:29

New York ist verrückt nach Tennis. Bis zu 75.000 Fans stürmen täglich die US Open. Roger Federer schwärmt über die Entwicklung, Anastasia Potapova hält Österreichs Fahne hoch.

Der „Big Apple“ ganz in Gelb. Auf dem Times Square machen die unzähligen Riesen-Videoscreens Werbung für die US Open, selbst rund um das Empire State Building hängen Plakate vom Grand Slam in Flushing Meadows. Das bestbesuchte Tennisturnier der Welt steuert heuer auf den nächsten Super-Rekord zu. Die absolute Zuschauer-Bestmarke für einen einzigen Turniertag liegt bei 74.641 Fans auf der gigantischen Anlage.

Fantastische Erinnerungen
Vollbesetzte Tagessessions, ausverkaufte Abendspiele und zehntausende Fans mit reinen Grounds Passes sorgen täglich für ein „Super-Bowl-Flair“. „Ganz New York ist verrückt nach Tennis“, schwärmte Roger Federer bei seiner Rückkehr ins Arthur-Ashe-Stadion, „ich habe fantastische Erinnerungen an diesen Platz, die Fans hier und diese Stadt. In den Jahren 2004 und 2005 ging hier mit den Siegen alles los.“ Der Schweizer holte fünfmal in Folge die Trophäe beim letzten Grand Slam des Jahres.

Roger Federer
Roger Federer(Bild: EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH)

Roger staunt über die Entwicklung des Klassikers, der heuer insgesamt ein Rekord-Preisgeld von 108 Millionen Dollar ausschüttet. Alleine die Verlierer in der ersten Runde bekommen ein Trostpflaster in Höhe von 140.000 Dollar. „Es hat sich in den letzten Jahren extrem viel Positives für die Spieler und Fans getan“, behauptet Federer, „alles wurde modernisiert, mehr Platz geschaffen und das Produkt wird noch professioneller in Szene gesetzt.“

Letzte Hoffnung
Österreichs letzte Hoffnung heißt Anastasia Potapova. Die 25-Jährige fordert nach dem 6:4, 2:6, 6:3 gegen die Französin Leolia Jeanjean im Kampf um das Achtelfinale Amanda Anisimova.

Anastasia Potapova
Anastasia Potapova(Bild: AFP/TIMOTHY A. CLARY)

Das als Nummer zehn gesetzte US-Girl schlug Österreichs heißeste Tennis-Aktie Lilli Tagger in drei Sätzen. „Ich will da hinkommen, wo Anisimova ist. Ich glaube, ich kann es schaffen“, zog die 18-jährige Tagger nach ihrem Zweitrunden-Aus dennoch eine selbstbewusste Bilanz

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