In Österreich leiden rund 80.000 Personen an ME/CFS. Die Symptome reichen von krankhafter Erschöpfung, über eingeschränkte körperliche und geistige Belastbarkeit bis hin zu Muskelschmerzen und Atemnot.
Für ME/CFS-Erkrankte wird – wie von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil angekündigt – eine eigene Ambulanz eingerichtet. Anfang Oktober soll diese in der Klinik Oberwart unter der Leitung von Engelbert Jeindl die Arbeit aufnehmen. Außerdem werden laut Andreas Leitner, Geschäftsführer des Reduce Gesundheitsresorts in Bad Tatzmannsdorf, künftig spezielle Therapien in Kooperation mit der Klinik angeboten. „Wir verfolgen einen neuen Ansatz, bei dem die orthomolekulare Substitutionstherapie in Kombination mit einer individualisierten Bewegungstherapie eine wesentliche Rolle spielt“, sagt Veronika Matzi, ärztliche Direktorin der Klinik Oberwart. „Die Erfahrungen damit sind vielversprechend.“
In Österreich leiden laut Schätzungen rund 80.000 Personen an ME/CFS, das nicht ausschließlich durch das Coronavirus ausgelöst wird. Die Symptome reichen von ausgeprägter, anhaltender Fatigue (krankhafte Erschöpfung), deutlich eingeschränkter körperlicher und geistiger Belastbarkeit über Muskelschmerzen und Schwindel bis hin zu Atemnot. „Wir wollen diese Menschen langsam wieder ins normale Leben zurückführen, das ist unser Auftrag“, so Veronika Matzi.
Die Ambulanz, geöffnet jeden Dienstag von 14 bis 18 Uhr, und das Therapieprogramm starten im Oktober. Anmeldungen ab sofort unter 05-7979-3717-0.
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