Diese ausgedehnte Bergwanderung, die uns Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti diesmal vorstellen, führt von der Sabathyalm über die Winterleitenseen auf den Zirbitzkogel – Hütteneinkehr inklusive!
Großflächige Zirbenwälder, mehrere Bergseen, weitläufige Kare und fossile Blockgletscher bestimmen das Landschaftsbild der Seetaler Alpen. Dazwischen liegen mehrere Hütten, darunter das auf 2376 Meter gelegene Zirbitzkogel-Schutzhaus. Mit den kühleren Temperaturen, dem klareren Licht und den ersten kräftigen Herbstfarben beginnt nun eine besonders reizvolle Zeit zum Wandern.
Von Mitte September bis Mitte Oktober bekommt die Bergtour mit dem Z’HERBST – dem Zirbenherbst – noch eine kulinarische Facette. Auf der Sabathyhütte und der Winterleitenhütte werden saisonale Gerichte und Spezialitäten rund um die Zirbe angeboten, von der Zirbenbiercremesuppe bis zum Zirbenparfait.
Fazit: so werden Landschaft, Herbststimmung und regionale Küche miteinander verbunden.
Wir starten bei der Sabathyhütte (1620 m) und wandern bergauf an der Almrauschhütte vorbei – dem Weg 32 folgend auf dem „Ho-Chi-Minh-Pfad“ durch den Zirbenwald zum Kleinen Winterleitensee und der Winterleitenhütte (1782 m). Ein gemütlicher Anstieg führt zu den Almflächen rund um den Oberen Winterleitensee und in Folge durch eine weitläufige Karlandschaft (Weg 308) bis zum steileren Anstieg an der Nordostseite des Scharfen Eck.
Auf dem Schreibersteig, der unterhalb der Radarstation verläuft, wandern wir zum Mühlner Sattel und dem Zirbitzkogel-Schutzhaus. Nach wenigen Höhenmetern erreichen wir den Zirbitzkogel (2396 m). Der erste Teil des Abstiegs führt auf der schmalen Hütten-Zufahrtsstraße bis zum Wegpunkt Kote und über die weiten Almen (Weg 320 und 46) zur Rothaidenhütte.
Nun folgt noch ein kurzer Anstieg, danach geht es kontinuierlich bergab durch den Zirbenwald – vorbei an der Linderhütte – zum Ausgangspunkt.
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