Allzeit bereit muss die Feuerwehr sein. Gleich vier Einsätze binnen 45 Minuten hat die Hauptfeuerwache Villach aber nicht jeden Tag. Aufgeteilt in Teams konnten sie alle erfolgreich abarbeiten. Und Kater „Nacho“ freut das besonders.
Den Auftakt machte am Donnerstag gegen 18.45 Uhr die automatische Brandmeldeanlage eines Villacher Seniorenheimes. Sofort rückte ein Löschzug der Hauptfeuerwache Villach aus: Angebrannte Speisen hatten die Brandmeldeanlage ausgelöst. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Über Balkontür in die Wohnung – und zum kaputten Rauchmelder
Noch während die Einsatzkräfte im Seniorenheim waren, erfolgte bereits die nächste Alarmierung: In der Villacher Innenstadt hatte in einer Wohnung im ersten Stock ein Heimrauchmelder ausgelöst. „Über eine Leiter gelangte ein Feuerwehrmann auf den Balkon und konnte durch die offene Balkontür die Wohnung betreten“, schildert Einsatzleiter Alexander Scharf, Zugskommandant der Hauptfeuerwache Villach, die Situation.
In der Wohnung konnte schließlich festgestellt werden, dass der Rauchmelder ohne erkennbaren Grund losgegangen war. Der Mieter war zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht zu Hause. Der vermutlich schadhafte Rauchmelder wurde von den Einsatzkräften demontiert. Die Polizei übernahm und versuchte, den Besitzer zu verständigen.
Auch dieser Einsatz war noch nicht beendet, als bereits das nächste Team der Hauptfeuerwache Villach angefordert wurde. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes rückten Einsatzkräfte in den Stadtteil Lind aus.
Kater saß in sieben Meter Höhe fest
Kurz darauf folgte die nächste Einsatzmeldung der Feuerwehrleitstelle: „Katze auf Baum“. Mit einem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter rückten die Einsatzkräfte direkt von der Innenstadt in den Stadtteil Fellach aus. Dort saß ein 18 Monate alter Kater namens „Nacho“ in rund sieben Metern Höhe auf einem Baum fest.
„Über die Drehleiter konnte der kleine Ausreißer rasch gerettet und anschließend seiner glücklichen Besitzerin übergeben werden“, berichtet Einsatzleiter Scharf.
Innerhalb von nur 45 Minuten waren damit mehrere Teams der Hauptfeuerwache Villach bei insgesamt vier unterschiedlichen Einsatzadressen gefordert. „Nur durch Teamwork und das große Engagement unserer freiwilligen Kameradinnen und Kameraden kann ein solches Einsatzaufkommen ehrenamtlich abgearbeitet werden“, betont Alexander Scharf.
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