Mit schweren Vorwürfen sah sich eine 36-jährige Mutter am Landesgericht Ried konfrontiert. Sie soll jahrelang ihren Gatten und den Sohn geschlagen, getreten und mit Gegenständen beworfen haben. Doch bei der Verhandlung änderten die Zeugen ihre Aussagen – die 36-Jährige wurde freigesprochen.
Mit einer überraschenden Wende endete am Donnerstag am Landesgericht Ried der Prozess gegen eine 36-Jährige. Ihr wurde vorgeworfen, rund 15 Jahre lang ihren Gatten geschlagen, getreten und mit Gegenständen beworfen zu haben. Ab 2019 soll sie auch ihren älteren Sohn körperlich misshandelt und mit dem Tod bedroht haben. Außerdem hätte sie am 31. August des Vorjahres ihre beiden Söhne im Zuge eines familiären Vorfalls körperlich attackiert.
Hohe Strafdrohung
Vorwürfe, für die im Falle einer Verurteilung fünf bis 15 Jahre Freiheitsstrafe drohen. Doch zwei Zeugen – Sohn und Vater – änderten in der Hauptverhandlung ihre Aussagen. Die 36-Jährige wurde vom Schöffengericht freigesprochen, das Urteil ist bereits rechtskräftig. Unabhängig davon hat die Staatsanwaltschaft eine Abschrift der Verhandlung angefordert und überlegt, ein Verfahren wegen Verleumdung gegen Vater und Sohn einzuleiten.
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